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Dank Tor 2 Sekunden vor Ende Der SC Bern schiesst sich von Platz 4 an die Tabellenspitze

  • Der SC Bern siegt in der 21. National-League-Runde spät gegen den EV Zug mit 4:3 und ist neu Tabellenerster.
  • Mark Arcobello erzielte das Game-Winning-Goal erst 2 Sekunden vor der Schlusssirene.
  • Die Zuger waren über das komplette Spiel gesehen die überlegene Mannschaft.
  • Die Spielberichte der übrigen Partien finden sie hier.

Der Kampf um die Tabellenspitze war ein Krimi. Als klar war, dass Biel und Lausanne ihre Partien verloren hatten, lief die Partie wegen vielen Spielunterbrüchen in Zug noch. Sicher war dort: Fährt eines der beiden Teams 3 Punkte ein, ist es sicher Tabellenführer.

Virtueller Leader waren lange die Zuger. 3:2 führten sie, ehe ihnen die Tabellenführung innert 2 Minuten entrissen wurde:

  • Calle Andersson traf in der 58. Minute in Überzahl zum 3:3-Ausgleich. Die Vorlage lieferte Mark Arcobello.
  • 2 Sekunden vor Schluss war Arcobello selbst erfolgreich. Aus einer ungefährlich erscheinenden Situation erzielte er den Berner Siegtreffer.
Legende: Video Arcobellos Last-Minute-Tor abspielen. Laufzeit 01:00 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.11.2018.

Martschinis Dreierpack

Das Heimteam war über das ganze Spiel gesehen dominanter. Ein Schussverhältnis von 45:22 für die Zuger spricht für sich. Trotzdem waren es die Berner, die im hart umkämpften Duell 2 Mal in Führung gingen.

  • Tristan Scherwey eröffnete das Skore in der 20. Minute. EVZ-Topskorer Lino Martschini glich mit einem wuchtigen Schuss in der Mitte des 2. Drittels aus.
  • Simon Moser brachte Bern wieder in Führung (36.). Dem Treffer ging zum Zuger Unglück ein nicht geahndetes Icing voraus.
  • Lino Martschini traf per Penalty zum 2:2 (43.). Der Puck kullerte dem künftigen EVZ-Hüter Leonardo Genoni dabei unglücklich zwischen den Beinen hindurch. Der Torhüter überzeugte ansonsten mit 42 Paraden.
Legende: Video Martschinis Penalty zum 2:2 abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.11.2018.

Dann ging auch Zug ein erstes Mal in Führung. Erneut war es Martschini, der mit dem 3:2 in Überzahl seinen Dreierpack schnürte. Doch auch seine Glanzleistung reichte den Zugern nicht zur Tabellenführung.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 23.11.2018, 22:25 Uhr

10 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Graf (Christian Graf)
    Das war eine Superrunde, viele gute Spiele. Eine spannende Liga, fast jedes Team kann jedes andere schlagen. Kein Team dominiert. Bereits jetzt viele harte Fights und viele Emotionen. Darum liebe ich diesen Sport so sehr! The good old Hokeygame is the best Game in the World and the best Game in the World is the good old Hokeygame.
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Spannend ist es im Moment allemal, zwischen dem 1. Bern bis zum 10. Ambri liegen nur 10 Punkte Differenz. Allerdings müsste die Rangliste nach Verlustpunkten angesehen werden. Schade, dass nicht alle Mannschaften gleich viele Spiele absolviert haben. ZSC - 7. Rang - nur deren 18 und Lausanne bereits 22, verfälscht also das Ranglistenbild. Der ZSC wäre also verlustpunktgleich mit dem SCB.
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  • Kommentar von C. A. M. (E. Vauzet)
    Wer das Spiel gesehen hat weiss, dass die Schiedrichter das Spiel entschieden, und ohne Grund dem SCB den Sieg geschenkt haben. Ein aberkanntes Tore für den EVZ (Coaches Challenge erst NACHDEM die Schiris das Video bereits angesehen haben?!), ein irreguläres Tor für den SCB und 2 Minten vor Schluss eine lächerliche Strafe gegen den EVZ, die in keinem Nachwuchsspiel gegeben wird! Einzig Genoni war wiedermal sackstark! Abgerechnet wird zum Schluss, irgendwann pfeiffen die Schiris auch für den EVZ!
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    1. Antwort von Thomas Baumgartner (Tom Baumeler)
      Ich nehme mir die Freiheit diesen Kommentar als Satire zu verstehen. Falls er dennoch ernst gemeint sein sollte: Beim aberkannten Tor gibt es nichts zu nörgeln, auch bei den Junioren gibt es für einen Stockschlag (Stockbruch beim Gegner) eine Strafe und selbst beim nicht gepfiffenen Befreiungsschlag, der schlussendlich zum Tor führt, hätte der EVZ noch längstens Zeit gehabt die Scheibe aus dem Drittel zu spielen. Den Ärger über dieses Tor verstehe ich aber trotzdem..
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    2. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      C.A.M. ich war auch im Stadion und kann ihnen nur beim 2. Berner Tor und der "Abrechnung am Schluss" recht geben! Wer aber 2 Minuten vor Schluss in ungefährlicher Situation so dreinschlägt, darf sich über die 2 Minuten nicht beklagen, ein Dominik Schlumpf ist weit von seiner letztjährigen Form entfernt und ein ständiger Unsicherheitsfaktor! Es waren individuelle Fehler, die den verdienten Zuger-Sieg verhinderten, nicht die Schiris! Bin kein SCB-Fan! ;-)
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    3. Antwort von Christian Graf (Christian Graf)
      Da sprechen wohl auch am Tag nach dem Spiel die Emotionen aus Ihnen. Kein Schiri pfeift für oder gegen eine Mannschaft! Wir sind hier nicht in irgendeiner Bananenrepuplik. Es war beim irregulären Tor schlicht eine Fehlentscheidung. Ärgerlich für Zug aber kann halt passieren! Wie ein sehr fairer Genoni im Interview gesagt hat, Bern hat viele Fehler gemacht. Ich würde mich als Zuger Fan eher darüber aufregen das Zug diese Fehler nicht genügend genutzt hat.
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