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Wohlwend: «Können stolz sein»
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
abspielen. Laufzeit 3 Minuten 17 Sekunden.
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HCD-Trainer nach Halbfinal-Aus Wohlwend: Versöhnlich mit dem Team, unversöhnlich mit den Medien

Der Coach des HCD suchte nach dem Aus im Playoff-Halbfinal nicht nach Ausreden. Er hatte nichts unversucht gelassen.

So nahe wie am Donnerstagabend war der HCD in der Playoff-Halbfinalserie noch nie an einem Teilerfolg. Doch statt zumindest eine 5. Partie zu erzwingen, müssen die Bündner nach dem bitteren 1:2 nach Verlängerung gegen Zug nun die Ferien antreten.

Wohlwends klare Analyse

«Unser Ziel war es, sicher ein Spiel zu gewinnen. Am liebsten logischerweise zuhause. Heute hätten wir die Chance dazu gehabt. Dass wir am Schluss noch dieses Tor erhalten, ist natürlich bitter», analysierte Christian Wohlwend, hob aber auch die Stärke des Gegners hervor. «Wir sind gegen die wahrscheinlich beste Mannschaft ausgeschieden. Zug hat schon eine riesige Regular Season gespielt. Und jetzt noch 8 Playoff-Siege in Serie. Ich wünsche dem Team viel Glück im Playoff-Final.»

Der Davoser Coach hatte die Serie mit seinem leidenschaftlichen Auftreten positiv wie auch negativ geprägt. Vor Spiel 4 startete er in mehreren Interviews noch einmal eine Charmeoffensive, indem er den Medien reichlich detaillierte Einblicke in die taktische Ausrichtung gab und seine Ideen sogar auf einer Tafel aufzeichnete.

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So wollte HCD-Trainer Wohlwend die Zuger Defensive knacken
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 43 Sekunden.

Rundumschlag gegen Medien

Da war aber auch Wohlwends Ausraster in Spiel 2, als er wutentbrannt Flaschen aufs Eis geworfen hatte und dafür gebüsst worden war. Entsprechend kritisch beurteilt der 45-Jährige den Umgang der Medien mit seiner Person: «Gewisse Journalisten schreiben, dass ich die Spieler aufhetze, Checks zu machen. Wenn ich solche Dinge höre, empfinde ich das fast als Hexenjagd.»

Zeit, die Ereignisse sacken zu lassen und seine Mannschaft auf die kommende Saison vorzubereiten, hat Wohlwend jetzt. Den Vorstoss unter die besten 4 Teams des Championats wertet der Coach jedenfalls bereits als grossen Erfolg. «Dass wir im Halbfinal waren, ist definitiv nicht selbstverständlich. Wir können stolz sein, jeder einzelne.»

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Zug zieht ungeschlagen in den Playoff-Final ein
Aus Sport-Clip vom 14.04.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 47 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 14.04.2022, 19:40 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Wohlwend hat keine Eier! Sich hier als Opfer der Medien zu inszenieren ist äusserst schwach. Ein Typ mit Grösse hätte sich hingestellt und die volle Verantwortung für sein penibles Verhalten übernommen. Aber das passt ins Bild, dass die Hockeyschweiz von diesem Hockeyrumpelstilzli gewonnen hat.
  • Kommentar von stefan Klemenz  (S.K.aus O)
    Seit wan wird Eishockey mit Fussball verglichen?
    Wenn man als Fan oder Zuschauer nicht sehen kann das ein Trainer mit Herzblut hinter seiner Mannschaft steht.sondern ihn als bourn out gefährted oder überlasteter Trainer ansieht. Sollte man ev. die Sportart wechseln und Minigolf oder Dart schauen.sicher entspannter.
    Aber lange nicht so interessant.
    CH.W. alles richtig gemacht stehe hinter deiner Mannschaft und weiter so. Dan kommt es gut.
  • Kommentar von Daniel Brügger  (Buffon)
    Ein Flaschenwurf wird im Fussball mit einer massiven Sperre und Busse bestraft! Und wenn er noch im Staff der Nati ist, ist er eh nicht mehr tragbar. Das weiss CH. W. selber auch ganz genau. Ein Trainer, der sich derat nicht im Griff hat, sich ständig am Limit bewegt, dauernd überfordert und nahe am Burnout ist, hat im Spitzensport keinen Platz. Wohlwend ersetzen - eine Winwinwin-Situation für das Schweizer Eishockey, den HCD und Ch.W. selber.
    1. Antwort von Roger Elsenberger  (Elsinho77)
      Genau DAS ist Medienhetze, alle wissen es besser und probieren Wohlwend zu attakieren!
      Emotionen gehören zum Sport und es wurde niemand verletzt. Nachdem einem ein möglicher Sieg gestohlen wird, darf man auch mal ausrufen. Eine Spieldperre wäre auch i.o. gewesen!
      Dennoch, solche Typen braucht der Sport!