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Kampf am Strich spitzt sich zu Lugano und Freiburg schnuppern an Playoff-Platz

  • Lugano (5:3 in Biel) und Freiburg (7:2 gegen den ZSC) feiern wichtige Siege im Kampf um einen Playoff-Rang.
  • Der Rückstand auf Platz 8 beträgt nur noch 1 (Freiburg) resp. 2 (Lugano) Punkte.
  • Hier geht's zum Bericht der weiteren Spiele der 38. Runde.

Durchatmen im Tessin: Lugano drohte mit einer weiteren Niederlage den Anschluss an die Playoff-Plätze zu verlieren. Nach dem 5:3-Sieg in Biel haben die Luganesi aber wieder Grund zur Zuversicht. Dafür mussten sie aber leiden, und zwar lange.

Dabei hatte es bis nach Spielmitte nach einem souveränen Auswärtssieg ausgesehen. Julian Walker (1.), Taylor Chorney (7.) und Romain Loeffel (30.) brachten Lugano komfortabel mit 3:0 in Führung. Anschliessend schaltete das Team von Greg Ireland aber in den Sparmodus. Dies rächte sich um ein Haar:

  • 37. Minute: Biels Michael Hügli bezwingt HCL-Goalie Elvis Merzlikins im Nachsetzen und verkürzt auf 1:3.
  • 43. Minute: Lugano lässt Biel zu viel Platz. Marc-Antoine Pouliot bestraft dies nach schönem Zuspiel von Toni Rajala mit dem Anschlusstor.

Das Schussverhältnis von 26:11 zugunsten der Seeländer in den letzten 40 Minuten unterstreicht die Passivität der Tessiner. Gleich mehrmals brauchte es einen starken Merzlikins, um den Bieler Ausgleich zu verhindern.

Für eine erste Erlösung sorgte Grégory Hofmann, als er in der 59. Minute eine 2-gegen-1-Situation eiskalt zum 4:2 nutzte. Weil Biels Topskorer Rajala 17 Sekunden vor Schluss nochmals verkürzte, war es Giovanni Morini, der die «Biaconeri» 7 Sekunden vor der Schlusssirene endgültig erlöste.

Freiburg kantert die Lions nieder

Weil das achtplatzierte Genf in Zug unterlag, verkürzte Lugano den Rückstand auf den letzten Playoff-Rang auf 2 Punkte. Nur noch einen Punkt hinter Genf liegt neu Freiburg. Die Saanestädter schenkten dem ZSC zuhause gleich 7 Treffer ein und gewannen mit 7:2.

Kurz nach Spielmitte und dem 19. Saisontor von Julien Sprunger stand es bereits vorentscheidend 5:1 für Gottéron. Trotz des 2:5-Anschlusstreffers von Pius Suter wenige Sekunden vor der 2. Sirene brachten die Lions im letzten Drittel nicht mehr viel zustande. Somit kassierten die Zürcher im 3. Spiel unter Neo-Trainer Arno Del Curto die 2. Niederlage. Mathias Seger gab sein Debüt als Assistenz-Coach.

Zum Schluss noch etwas zum Schmunzeln:

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 22.01.2019, 22:20 Uhr