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Zusammenfassung EV Zug - Lausanne HC
Aus Sport-Clip vom 04.04.2019.
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Lausanne kraftlos Zug mit Volldampf in den Playoff-Final

Nach 12 Minuten war die Bossard-Arena in ein Tollhaus verwandelt. Und spätestens nach 25 Minuten war es vorbei mit der Spannung im Stadion. Dazu trugen weniger die Zuger selbst bei, als vielmehr die Gäste aus der Westschweiz.

Der Reihe nach: Sven Senteler (9.) und Sven Leuenberger (12.) bedankten sich bereits früh nach zwei kapitalen Fehlern der Lausanner in der eigenen Zone. Beim 3. Treffer der Zuger steigerte sich der Kuriositätsgrad gar noch, als sich Kenins und Frick an der blauen Linie über den Haufen fuhren und gleich 3 (!) Zugern den Weg zum Lausanner Kasten freimachten. Mit etwas Glück brachte Reto Suri die Scheibe im Tor unter.

Bitterer Abschied von Zurkirchen

Dass die Zuger auch ohne Geschenke stark aufspielen, unterstrich Senteler nach 26 Minuten. Mit einer fabulösen Einzelleistung tanzte er sich durch die gegnerische Defensive und zerstörte mit seinem 2. Treffer des Abends wohl die letzten Hoffnungen der Lausanner. Damit beendete er auch den Arbeitstag von Lausanne-Keeper Sandro Zurkirchen – und damit auch dessen Zeit bei Lausanne, die nach 2 Saisons ein bitteres Ende nimmt.

149-minütige Lausanner Torflaute

Immerhin: Der bei 2 Toren äusserst bemitleidenswerte Ronalds Kenins beendete Mitte des Spiels eine 149 Minuten und 32 Sekunden dauernde Tor-Durststrecke der Lausanner. Und Joël Genazzis platzierter Handgelenkschuss ins hohe Eck zum 2:4 war letztlich nur noch Resultatkosmetik. So kam es, wie es so oft kommt – Reto Suri beförderte die Scheibe ins leere Tor und besiegelte den Endstand.

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Senteler tanzt die Lausanner Defensive aus
Aus sportlive vom 04.04.2019.
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Insgesamt lässt sich festhalten: Der erhoffte Jeffrey-Effekt blieb nach der Rückkehr des Quali-Topskorers aus. Ville Peltonen und seine Schützlinge verabschieden sich nach einer starken Saison, die in der erstmaligen Playoff-Halbfinal-Teilnahme gipfelte, in die Ferien.

Titelkandidat Nummer 1?

Ein Blick auf den bisherigen Playoff-Verlauf der Zentralschweizer offenbart: 8 Siege aus 9 Partien, ein Torverhältnis von 37:19 und riesiges Selbstvertrauen. Der EV Zug ist aktuell nur ganz schwer zu schlagen. Und er ist dem lang ersehnten zweiten Meistertitel der Geschichte nicht nur einen grossen Schritt näher gekommen – sondern auch zum Titelkandidaten Nummer 1 gereift.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.04.2019 19:45 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Dafür hat das Lausanner Publikum gewonnen. Coole Stimmung und voll dabei im Spiel. Wenn ich da an Zug denke...
    1. Antwort von Severin Sidler  (Sportbegeisterter)
      Da war wohl jemand nicht live in Zug mitdabei.....
  • Kommentar von Henä Hauerter  (Houi)
    Wenn Zug den Titel holt, wo von man in den aktuellen Formständen der Teams ausgehen muss, werden sies nächstes Jahr nicht mehr, das bekannte zu viele Häuptlinge zu wenig Indianer Problem..
  • Kommentar von Koni Flütsch  (KOMANKO)
    Die Vorarbeit von Simion für Senteler’s Treffer war erstklassig. Genau so Sven‘s und Reto‘s Leistung. Für einen Sieg im Playoff braucht‘s allerdings meistens mehr als 3 Tore durch individuelle Fehler des Gegners und einen EN zu schiessen. Wo war das „gefürchtete“ PP heute? In einem Finalspiel hätte diese Leistung nicht zum Sieg gereicht. Behaupte ich jetzt einfach so :-). In jedem Fall wäre eine neue Finalpaarung gut für‘s CH-Eishockey.
    Mit Leo ist zukünftig erst recht mit dem EVZ zu rechnen.