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Weber über die Erhöhung des Ausländerkontingents
Aus powerplay vom 26.01.2021.
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Mehr Ausländer in der Liga Weber: «Hätte Riesenmühe, wenn das kommt»

SRF-Eishockeyexperte Christian Weber stellt sich klar gegen die geplante Aufstockung der Anzahl Ausländer in der National League.

Die geplante Reform in der National League schlägt weiterhin hohe Wellen. Vor allem die Erhöhung des Ausländer-Kontingents auf bis zu 10 Spielern sorgt für Wirbel.

Am Dienstag bezogen prominente Schweizer Aushängeschilder wie Roman Josi, Jonas Hiller oder Gaëtan Haas Stellung und positionierten sich klar gegen die geplanten Veränderungen.

Von Seiten der Liga wollte sich zunächst niemand äussern. Klare Worte hingegen fand SRF-Eishockeyexperte Christian Weber in der Sendung «powerplay».

Er hoffe, dass mit diesen Statements der Druck auf die Verantwortlichen erhöht werde, meinte Weber. «Je mehr Ausländer zugelassen sind, desto weniger Platz hat es für junge Schweizer. Darunter wird dann das Nationalteam leiden.»

Die Schweiz wurde um diese Regelung beneidet.
Autor: Christian Weber

In den Special Teams würden dann nur die Ausländer zum Zug kommen, die Schweizer könnten im Spiel kaum noch Verantwortung übernehmen. Man habe das gesehen, als früher schon einmal 5 Ausländer zugelassen waren. Deshalb habe man die Zahl dann auf 4 reduziert.

«Die Schweiz wurde um diese Regelung beneidet», sagt Weber, der selbst mehrere Jahre in Österreich gearbeitet hat. Auch sehe man, wo die Nationalmannschaft dank dieser Einschränkung heute stehe.

Auch Rottaris gegen Aufstockung

«Ich hätte eine Riesenmühe, wenn das kommt», sagt Weber deshalb und hofft, dass die Verantwortlichen nochmals auf ihre Entscheidung zurückkommen würden. Mit seiner Meinung steht Weber nicht alleine da. Auch SRF-Eishockeyexperte Mario Rottaris hatte in der Ausländerfrage seine Bedenken kundgetan.

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Archiv: Liga-Reform der National League gefällt nicht allen
Aus sportpanorama vom 17.01.2021.
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SRF zwei, powerplay, 26.01.2021, 22:25 Uhr;

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Amstutz  (Wam)
    Dieses Unterfangen kann nur Finanzgesteuert sein und kommt sicher aus der Küche von Clubfürsten wie Herr Leuenberger SCB und gefärdet mit Garantie die Zukunft aller Nationalteams!
    Es ist zu hoffen dass dieses Unterfangen von den Verbandstechnikern verhindert werden kann!!!
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (hevrins)
    Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Ich verstehe nicht, wie auf der Verbandsebene solche Visionen entstehen. Ich hoffe die Clubs und auch Spieler beeinflussen weiterhin dieses unmögliche Unterfangen. Wehret den Anfängen, ansonst geschieht dasselbe wie im Fussball. Die jungen, talentierten Spieler sitzen auf der Reservebank oder wandern ab. Folge, das Niveau unserer "Eisgenossen" sinkt.
  • Kommentar von Dorian Grey  (Dorian Grey)
    Die Ligaverantwortlich denken nicht über die Konsequenzen nach.

    Weniger junge Eigengewächse bedeutet weniger Verbundenheit zu den Klubs.
    Eine schlechtere Nationalmannschaft bedeutet weniger nationales Interesse an dieser Sportart. Weniger Interesse bedeutet weniger Sponsoringmöglichkeiten und wahrscheinlich auf die Dauer weniger Zuschauer.

    Und wenn es keine regulären Auf und Absteiger mehr gibt... Langeweile. Solche Dramen machen den Sport erst richtig emotional und ziehen Publikum an.