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Lausanne - Bern
Aus Sport-Clip vom 01.11.2019.
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Meister geht 0:5 unter Bern kassiert Klatsche in Lausanne

  • Bern unterliegt Lausanne in der 19. Runde der National League auswärts gleich mit 0:5.
  • Je länger die Partie dauerte, desto mehr Frust entlud sich beim Meister (46 Strafminuten insgesamt).
  • Nach nur 3 Siegen aus den letzten 9 Spielen droht der Meister in der Tabelle den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren.
  • Hier geht's zum Round-up der anderen Freitagsspiele.

Bern hat in Lausanne einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen. Der Meister reiste nicht nur ohne Punkte, sondern auch ohne einen einzigen Treffer aus Lausanne ab. Und das, obwohl der SCB die Schussstatistik nach zwei Dritteln noch mit 23:13 angeführt hatte.

Zu diesem Zeitpunkt lag Bern aber bereits mit 0:3 im Hintertreffen. Und weil im Schlussdrittel praktisch nur noch Lausanne spielte und die frustrierten Gäste fleissig Strafminuten sammelten – 46 insgesamt –, lautete das vernichtende Verdikt am Ende 0:5.

Keine Tore, keine Coolness

Zum Auftakt hatte im Waadtland nichts auf die Berner Klatsche hingedeutet. In einem offensiv attraktiven Spiel kamen beide Mannschaften zu Chancen. Während Bern aber zwei Überzahlsituationen ungenutzt verstreichen liess, nutzte Cory Emmerton (15.) das erste Lausanner Powerplay zur Führung.

Vorwerfen lassen muss sich der SCB, dass er den Start ins Mitteldrittel komplett verschlief. Cody Almond (22.) und Lukas Frick (25.) sorgten mit einem Doppelschlag innert 3 Minuten für klare Verhältnisse. Beim 2:0 liess Berns Keeper Niklas Schlegel einen Abschluss von der blauen Linie nach vorne abprallen. Auch das 3:0 von Frick schien nicht unhaltbar, allerdings war Schlegel wohl etwas die Sicht verdeckt.

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Der Lausanner Doppelschlag durch Almond und Frick
Aus Sport-Clip vom 01.11.2019.
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Vorwerfen lassen müssen sich die Berner auch, dass sie keinen kühlen Kopf bewahrt haben. Mit Marc Kämpf, Daniele Grassi und Thomas Rüfenacht kassierten gleich drei SCB-Spieler eine 10-Minuten-Strafe. Grassi verletzte sich bei seinem Bandencheck und kehrte nicht mehr aufs Eis zurück. Nicht gerade das, was die Berner bei der ohnehin schon angespannten Personalsituation gebrauchen können.

Kommt noch was vor der Länderspielpause?

Während Schlegel drei der ersten sieben Lausanner Abschlüsse passieren lassen musste, feierte Tobias Stephan seinen ersten Shutout im Dress der Waadtländer. Seine 24 Paraden zeigen aber auch, dass bei Bern momentan die Durchschlagskraft fehlt.

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Scherwey: «Müssen den Finger aus dem A.... nehmen»
Aus Sport-Clip vom 01.11.2019.
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Am Samstag empfängt der kriselnde Meister den EV Zug. Die Zentralschweizer kassierten am Freitagabend bei Freiburg ebenfalls eine klare Niederlage (0:4). Beide Mannschaften dürften vor der Nationalmannschaftspause um eine Reaktion bemüht sein.

Sendebezug: SRF zwei, eishockeyaktuell, 01.11.2019, 22:25 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Graf  (Christian Graf)
    Da bekomme ich ja schon fast Mitleid mit den Mützen. Aber wenn ich an all die überheblichen und grossspurigen Kommentare einiger Bernerfans denke in der letzten Saison denke, verfliegt das schnell wieder. Die Saison geht ja noch lang und in den Playoffs wird eh nochmal alles neu gemischt. Mal schauen ob das heisere Röcheln der Mützen für diese Playoffs reicht.
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  • Kommentar von Michael Peter  (Stoffel)
    Warum? Das eine ist die Verletztenliste. Zudem sind viele Spieler sind nicht in Form. Einigen fehlt es an Leidenschaft, weil sie wohl schon mit einem anderen Klub am liebäugeln sind. Der Aderlass beim SCB geht wohl weiter. Ich sehe kein Argument, warum diese Mannschaft plötzlich noch besser werden sollte und in die Playoffs kommt. Diese Saison kann man nun als "Aufbau" für einen neuen SCB nutzen. Hoffentlich hält man einige Spieler aus der Jugend und verkauft sie nicht wie sonst an Biel etc.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Wenn es so weit geht SCB sehen wir Euch im "Play Out" wieder!
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