- In der National League behält Genf-Servette im Top-Duell mit Lugano die Oberhand.
- Rapperswil-Jona siegt gegen die SCL Tigers trotz Rückstand mit 2:1.
- Das kriselnde Zug verliert gegen Freiburg zum 6. Mal in Folge. Im Penaltyschiessen sind 22 (!) Versuche notwendig.
Genf-Servette – Lugano 2:1 n.V.
In den letzten 5 Partien hatten sowohl die Genfer als auch die Tessiner satte 12 Punkte eingeheimst – Bestwert in der National League. Entsprechend wurde das direkte Aufeinandertreffen mit Spannung erwartet.
Bis zur 53. Minute sah es in Genf so aus, als würde Lugano einen weiteren Sieg einfahren. Dank einem Tor von Santeri Alatalo (21.) führten die «Bianconeri» mit 1:0. Doch dann glich Dave Sutter mit seinem 2. Saisontor (seinem 2. in Folge) aus. Und es sollte noch besser kommen: Kurz vor Ablauf der Verlängerung schoss Jan Rutta, der in Tschechiens Olympiakader steht, die Gastgeber zum Sieg (65.).
Bemerkenswert: Servette hatte zuletzt am 29. November Zusatzschicht leisten müssen, Lugano am 30. November.
Rapperswil-Jona – SCL Tigers 2:1
Diesen Abend wird Andrin Flütsch bestimmt nicht vergessen. Der 19-jährige Verteidiger traf in seinem 5. Spiel in der National League zum 1. Mal – zum entscheidenden 2:1 knapp nach Ablauf der 54. Minute (er trägt die Nummer 54). Für die Lakers war es der 1. Sieg nach 60 Minuten seit dem 20. Dezember.
Etwas weniger als 3 Minuten vor Flütschs Premierentor hatte Victor Rask für die St. Galler ausgeglichen (52.). Es war der verdiente Lohn nach langem vergeblichen Anrennen. Die Tigers hatten seit der 9. Minute und Patrick Petrinis Tor in Front gelegen.
Fribourg-Gottéron – Zug 3:2 n.P.
Das 2:3 nach Penaltyschiessen in Freiburg bedeutete für den EVZ bereits die 4. Liga-Niederlage in Folge. Dabei hatte Michael Linigers Team bei Spielhälfte noch mit 2:0 in Führung gelegen – Elia Riva (16.) und Dominik Kubalik (29.) erzielten die Tore.
Jan Dorthe gelang 7 Minuten nach dem 0:2 der Anschluss und im 3. Drittel war es dann Yannik Boppart, der zum 2:2 ausglich. Erneut Boppart: Der 19-jährige Stürmer hatte schon am Dienstag bei seiner National-League-Premiere gegen die SCL Tigers getroffen.
Im Penaltyschiessen brauchte es dann nicht weniger als 22 Penaltys, um die Entscheidung herbeizuführen. Unglaublich, aber bis dahin wehrten die Olympia-Goalies Reto Berra und Leonardo Genoni alles ab. Nathan Marchon war der 22. und einzige (!) erfolgreiche Schütze. Damit entschied Freiburg auch das 6. Duell in Folge mit Zug für sich.