Am Freitag startet die National League mit 6 Partien ins neue Jahr. 2 Mannschaften, darunter Spengler-Cup-Teilnehmer Freiburg, haben noch etwas Pause. Nicht so der HC Davos – trotz Mammutprogramm. Wie präsentiert sich der HCD beim Gastspiel in Kloten? Diese Frage ist in doppelter Hinsicht interessant.
Auf der einen Seite wird es spannend zu sehen sein, ob die Bündner den Flow des Spengler-Cup-Triumphs an Silvester in den Liga-Alltag mitnehmen können. Oder macht sich eine gewisse Sättigung bemerkbar? Denn auf der anderen Seite darf man gespannt darauf sein, wie der HCD mit seinen Energiereserven haushaltet.
Davoser Dominanz vs. Klotener Heimstärke
Das Duell mit Kloten ist das 6. Spiel in 7 Tagen. Am Samstag empfängt das Team von Headcoach Josh Holden sogar noch Ambri-Piotta. Erst danach, am Sonntag und Montag, hat der HCD zumindest 2 Tage Pause.
Für die Davoser spricht in der Flughafenstadt, dass sie die letzten 4 Direktbegegnungen mit Kloten für sich entschieden. Die Klotener zeigten sich zuletzt aber besonders heimstark am Schluefweg mit 3 Siegen in Serie. Kloten gegen Davos ist am Freitag die einzige Deutschschweizer Affiche.
SCB sinnt auf Revanche
Brisanz steckt aber auch im Kellerduell zwischen Schlusslicht Ajoie und dem drittletzten SC Bern. 2 der insgesamt 7 Saisonsiege nach 60 Minuten gelangen den Jurassiern gegen den SCB. Immerhin konnten die «Mutzen» vor der Weihnachtspause mit Siegen gegen die klar besser klassierten Lausanne und Lakers etwas Selbstvertrauen tanken.
Apropos Lausanne: Am Genfersee findet das Topspiel des Tages statt. Die drittplatzierten Waadtländer empfangen den EV Zug (7.) und wollen nach 2 Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Gleiches gilt für das zuletzt 4 Mal sieglose Ambri-Piotta, das es mit Angstgegner Langnau zu tun bekommt. Die Tigers entschieden die letzten 6 Aufeinandertreffen für sich.