- Die ZSC Lions (4:3 n.P. vs. Lausanne) und Lugano (1:0 vs. Ajoie) stehen in der National League als Playoff-Teilnehmer fest.
- Kloten landet im Kampf gegen die Playouts einen wichtigen Sieg gegen Langnau, Konkurrent Ambri verliert gegen Davos.
- Der EVZ schlägt Biel auswärts mit 3:2.
Lausanne – ZSC Lions 3:4 n.P.
Die ZSC Lions haben sich das Playoff-Ticket gesichert. Nach dem 4:3 n.P. in Lausanne kann der Meister nicht mehr aus den Top 6 verdrängt werden. Nach drei Powerplay-Toren führten die Zürcher bis zur 47. Minute beruhigend mit 3:0, doch Lausanne leckte nach dem Anschlusstreffer von Ken Jäger Blut. Mit jeweils einem sechsten Feldspieler verkürzte erst Damien Riat (59.), ehe Inaki Baragano 13 Sekunden vor Schluss tatsächlich noch der Ausgleich gelang. Im Penaltyschiessen sicherten sich die Zürcher dann immerhin den Zusatzpunkt.
Ajoie – Lugano 0:1
Auch Lugano kann mit den Playoffs planen. Den Tessinern reichte in Pruntrut ein einziges Tor, um auch das vierte Saisonduell mit den Jurassiern für sich zu entscheiden. Connor Carrick traf in der 30. Minute, nachdem er zuvor einige Male an Ajoie-Keeper Antonie Keller gescheitert war.
Ambri – Davos 2:5
Der HC Davos eilt im Saisonendspurt weiter von Sieg zu Sieg. Der Leader jubelte in Ambri zum achten Mal in Folge über drei Zähler und hat den Punkterekord des EVZ aus der Saison 2020/21 (119 Zähler) weiter vor Augen. Zum Bündner Matchwinner avancierte Tino Kessler. Der Stürmer erzielte in der 7. Minute das 1:0, traf später zum 3:1 (36.) und markierte im Schlussdrittel noch ein drittes Tor. Ambri bleibt damit auf einem Playout-Platz.
Kloten – SCL Tigers 3:1
Kloten wusste aus der Ambri-Niederlage Profit zu schlagen. Die «Flughafenstädter» fuhren den dritten Sieg in Folge ein und distanzieren die Tessiner neu um vier Zähler. Ein starkes Überzahlspiel brachte das Heimteam im Schlussdrittel auf die Siegerstrasse. Axel Simic (44.) und Noah Delémont (49.) erzielten die entscheidenden Tore in mit einem Mann mehr auf dem Eis. Für Kloten war es der erste Sieg gegen Langnau in dieser Saison.
Genf-Servette – SCB 4:3 n.V.
In den bisherigen drei Direktduellen zwischen Genf und dem SCB waren jeweils nur drei Treffer gefallen. Am Freitag ging es deutlich torreicher zu und her. Das Heimteam führte mit 2:0, die Berner drehten die Partie, kassierten in der 40. Minute aber wiederum den Ausgleich zum 3:3. Das letzte Wort hatten die Genfer. In der Verlängerung sicherte Vili Saarijärvi seinem Team den Zusatzpunkt.
Lakers – Freiburg 2:3
Mit einem Sieg hätten die Lakers im Kampf um einen direkten Playoff-Platz wohl wieder mitmischen können, doch die Rapperswiler gaben den Heimsieg gegen Freiburg in der Schlussphase aus der Hand. Ty Rattie glich für die Gäste in der 53. Minute aus, 83 Sekunden vor der Sirene traf Patrik Nemeth zum 3:2-Schlussresultat. Die Lakers liegen damit neu acht Punkte hinter den Top 6.