- In der 52. und letzten Runde der Regular Season in der National League sichern sich Genf (3.) und die ZSC Lions (4.) den Heimvorteil für die Playoff-Viertelfinals.
- Bern (9.) bleibt vor Biel (10.) und darf in den Play-Ins im Rückspiel vor eigenem Publikum antreten.
Zum Abschluss der Qualifikation gab es in der Tabelle der National League keine Rangverschiebungen mehr. In den Playoff-Viertelfinals treffen damit Genf (3.) im Léman-Derby auf Lausanne (6.) und die ZSC Lions (4.) auf Lugano (5.). Genfer und Zürcher sicherten sich den Heimvorteil.
Die Gegner von Quali-Sieger Davos und dem -Zweiten Fribourg-Gottéron werden ab Donnerstag in den Play-Ins ermittelt. Rapperswil-Jona (7.) trifft dort zunächst auswärts auf den EV Zug (8.). Bern (9.) behielt den leichten Vorteil des Heim-Rückspiels im Vergleich mit Biel (10.).
Genf – Kloten 7:0
Kloten, für das es im letzten Spiel der Saison um nichts mehr ging, konnte in Les Vernets keinen Widerstand mehr leisten. Sakari Manninen brachte Genf bereits nach 56 Sekunden in Führung und doppelte unmittelbar vor der ersten Sirene im Powerplay nach. Im Mitteldrittel bauten die «Grenats» den Vorsprung vorentscheidend auf 5:0 aus. Markus Granlunds Doppelpack zum Endstand war dann nur noch Zugabe. Genf nimmt die Playoffs nach dem 5. Sieg in Serie mit viel Schwung in Angriff.
SCL Tigers – ZSC Lions 0:2
Es brauchte einen Abpraller bei Tigers-Goalie Robin Meyer, um bei den Gästen den Knoten zu lösen. Chris Baltisberger war in der 33. Minute zur Stelle und erzielte das 1:0. Rudolfs Balcers legte wenig später zum 2:0 nach. In der Folge war die Luft bei beiden Teams draussen. Für die Emmentaler (11.), bei denen Captain und Routinier Harri Pesonen emotional verabschiedet wurde, sind nun Ferien angesagt, die Lions dürfen sich bis zum Start der Playoffs am Samstag in einer Woche ebenfalls noch etwas Erholung gönnen.
Lugano – Zug 4:1
Aufgrund der Siege der Konkurrenz aus Genf und Zürich blieb Luganos Erfolg gegen Zug ohne Wert. Mit einem Doppelschlag innert etwas mehr als zwei Minuten brachten Einar Emanuelsson und Santeri Alatalo das Heimteam auf Kurs. Nach einem torlosen Mitteldrittel waren Connor Carrick und Zach Sanford mit seinem 17. Saisontor für die Entscheidung besorgt. Etwas mehr als eine Minute vor dem Ende vermieste Colin Lindemann Niklas Schlegel noch den Shutout.
Lausanne – Ajoie 2:3 n.P.
Zwei Tore von Austin Czarnik (eines im Powerplay, eines im Boxplay) reichten Lausanne gegen Playout-Teilnehmer Ajoie nicht zum Sieg. Killian Mottet und Jeremy Wick glichen jeweils aus. Im Penaltyschiessen sicherte sich Ajoie gar noch den Zusatzpunkt: Philip-Michael Davos und Julius Nättinen bezwangen Connor Hughes, für Lausanne war nur Jason Fuchs erfolgreich.
Bern – Freiburg 3:4
Der SC Bern hat es verpasst, sich gegen Freiburg ein gutes Gefühl für die Play-Ins zu holen. Immerhin zeigten die «Mutzen» Moral. Den jeweils in Unterzahl eingehandelten 0:2-Rückstand machten die Berner bei Spielhälfte wett. Ramon Untersander und Emil Bemström besorgten den Doppelschlag. Als Gottéron 4:2 in Führung ging, drückte das Heim-Team plötzlich wieder. Mehr als den Anschlusstreffer von Victor Ejdsell (53.) brachte der SCB aber nicht zustande. Das Problem bleibt weiterhin die Effizienz: 25 Tore gaben die SCB-Akteure alleine im Mitteldrittel ab, dazu kommen 4 im Start- und 14 im Schlussabschnitt hinzu.
Davos – Biel 5:2
Quali-Sieger Davos hat sich mit einem 5:2-Heimsieg über Biel in Richtung Playoffs-Viertelfinals verabschiedet. Ein Doppelschlag von Adam Tambellini (10.) und Chris Egli (11.) binnen 1:40 Minuten brachte die Bündner früh auf Kurs. Nach dem 3:0 von Tambellini (27.) im Powerplay war der Widerstand der Seeländer gebrochen. Säteri-Ersatz Luis Janett musste sich bei seinem 11. Einsatz in dieser Saison noch zwei weitere Male bezwingen lassen. Die beiden Bieler Tore fielen, als die Partie schon längst entschieden war.
Weiteres Spiel am Montag:
- Rapperswil-Jona Lakers – Ambri-Piotta 6:2