- Fribourg-Gottéron schlägt Genf-Servette im 5. Spiel des Playoff-Halbfinals mit 6:2 und entscheidet die Serie mit 4:1 für sich.
- Zweimal kann Genf auf einen Rückstand reagieren, ein drittes Mal gelingt das nicht.
- Die Freiburger stehen zum ersten Mal seit 2013 im Playoff-Final. Dort treffen sie auf den HC Davos.
Es ist vollbracht: Fribourg-Gottéron hat den Einzug in den Playoff-Final geschafft. Die Freiburger hielten Genf-Servette im fünften Halbfinal-Spiel in Schach und gewannen die Partie mit 6:2. Damit entschieden sie die Serie mit 4:1 für sich – der Traum vom ersten Meistertitel der Klubgeschichte lebt weiter.
Die entscheidenden Szenen spielten sich in der 53. Minute ab. Genf, das im Schlussdrittel vehement auf den Ausgleich drückte, kam zu einer Topchance. Jimmy Vesey setzte den Puck an den Pfosten – im Gegenzug machte Lucas Wallmark mit dem 4:2 die Final-Tür weit auf.
Definitiv den Deckel auf die Partie machte Christoph Bertschy, der bei einem Konter vier Minuten vor dem Ende bereits das verwaiste Tor vor sich hatte. Diese Chance liess sich der 32-Jährige nicht nehmen – 5:2. Marcus Sörensens 6:2 für den Quali-Zweiten war nur noch Zugabe.
Muntere Partie
Das Heimteam hatte in der ausverkauften Arena von Beginn an das Zepter übernommen. Wallmark belohnte sich mit seinem ersten Treffer der Partie bereits nach 7 Minuten. Goalie Robert Mayer machte bei Wallmarks Abschluss nicht die beste Figur.
Das 1:0 war der Auftakt in ein munteres Hin-und-Her. Marc-Antoine Pouliot glich für Genf aus (18.), Maximilian Streule brachte Freiburg wieder in Führung (25.). Ein Powerplay-Treffer von Markus Granlund nach einem Abpraller von Reta Berra sorgte für das Genfer 2:2 (28.).
Dieses Resultat hielt allerdings nicht lange. Jeremi Gerber erwischte Mayer in der 32. Minute mit einem Abschluss zwischen den Beinen und brachte das Team von Roger Rönnberg zum dritten Mal in dieser Partie in Führung. Darauf konnten die Gäste dann tatsächlich nicht mehr reagieren.
Final ab Samstag
Mit dem Finaleinzug Freiburgs ist auch klar, dass sich Julien Sprungers Karriere um mindestens vier Partien verlängern wird. Der Captain war für das 5. Halbfinal-Spiel nach einer kleinen Blessur auf das Eis zurückgekehrt. Auch Patrik Nemeth, der eine Sperre von fünf Partien abgesessen hat, kehrte ins Line-up zurück.
Der Playoff-Final gegen den HC Davos steigt ab dem kommenden Samstag. Im 1. und einem allfällig entscheidenden 7. Spiel geniessen die Bündner Heimrecht. Auch der HCD musste lange auf eine Finalteilnahme warten: Sie spielen erstmals seit 2015 um den Titel.