- Freiburg gelingt dank eines 4:3-Siegs in Spiel 4 der Halbfinal-Serie das Break in Genf.
- Drei Tore im Mitteldrittel entscheiden die Partie zugunsten Gottérons, das am Ende aber doch noch zittern muss.
- In der anderen Serie gelingt auch Davos das Break bei den ZSC Lions (5:2).
Auf dem Line-up von Freiburg fehlte ein prominenter Name: Julien Sprunger wurde nach seiner Unterleibsverletzung aus Spiel 3 nicht rechtzeitig fit, womit Gottéron erst zum 2. Mal in dieser Saison auf die Dienste seines Captains verzichten musste.
Doch auch ohne Sprunger gelang den Freiburgern das Break im 4. Spiel der Halbfinal-Serie gegen Genf. Erstmals also gewann das Auswärtsteam, gleichzeitig erspielte sich das Team von Roger Rönnberg drei Final-Pucks. Die Vorentscheidung gelang den Gästen dabei im Mitteldrittel, als sie von 1:1 auf 4:1 wegzogen:
- 30. Minute: Jamiro Reber zeigt sich geduldig, wartet bis seine Mitspieler frei anspielbar sind. Dadurch findet er Jeremi Gerber, der aus kurzer Distanz abschliessen und Stéphane Charlin bezwingen kann.
- 35. Minute: Christoph Bertschy tankt sich auf der linken Seite durch und zeigt dann vor dem Tor seine ganze Klasse. Er umkurvt Charlin und lupft die Scheibe über den Genfer Goalie.
- 38. Minute: Just, nachdem die Strafe Genfs wegen einer Schwalbe Charlins abgelaufen war, schnappte Freiburg erneut zu. Henrik Borgström findet links vor dem Tor den Stock von Samuel Walser, der den Puck in der nahen Ecke hinter Charlin versenkt. Für den Goalie ist es eine der letzten Szenen, für ihn hütet im Schlussdrittel Robert Mayer das Tor.
Trotz Drei-Tore-Vorsprung kamen die Gäste doch noch ins Zittern. Erst liess Vincent Praplan (43.) die Genfer im Powerplay wieder rankommen, dann brachte Simas Ignatavicius (53.) die Hoffnungen der Heimfans sowas von zurück. Das erhoffte 4:4 blieb aber trotz drückender Überlegenheit aus. So blieb das 1:1 von Jesse Puljujärvi – per Shorthander – der einzige Ausgleich dieser Partie.
Goalies können sich auszeichnen
Im 1. Drittel hatte Bertschy die Gäste ebenfalls per Shorthander in Führung gebracht. Das Tor fiel in der letzten Minute vor der Sirene, womit das attraktive Startdrittel doch noch mit einem Treffer belohnt wurde. Auch beim 1:0 liess Bertschy Charlin gekonnt aussteigen.
Beide Teams profitierten aber vor allem von Fehlern der Gegenspieler – die dann schlussendlich von den Goalies ausgebügelt werden mussten. So packte Freiburg-Schlussmann Reto Berra nach 15 Minuten eine Glanztat aus, nachdem der Stock von Juuso Arole gebrochen war und Noah Rod alleine auf Berra zustürmen konnte. Oder aber Charlin (17.), der kurz darauf gegen Jacob de la Rose stark parierte.