- Im Léman-Gipfel in der National League werden zur Lancierung der Viertelfinal-Serie die Hierarchien gemäss Papierform spät doch noch gewahrt.
- Genf-Servette legt gegen den Lausanne HC zum Playoff-Auftakt dank einem ultraspäten 1:0-Minisieg vor.
- Im anderen National-League-Spiel vom Samstagabend startet der Meister ZSC mit einem 3:0 in die Viertelfinal-Serie vs. Lugano.
58 Minuten und 44 Sekunden lang zeigte Kevin Pasche zwischen den Pfosten der Gäste eine vorzügliche Leistung. Lausannes Keeper parierte alle 28 Schüsse auf seinen Kasten und liess so seine Vorderleute sogar vom Break zum Start in den Playoff-Viertelfinal (best-of-7) träumen.
Doch in der vorletzten Spielminute hielt die Top-Linie der Calvinstädter doch noch einen Geniestreich oder – in den Augen des Gegners – einen bitteren Nackenschlag bereit. Unhaltbar für Pasche netzte Jesse Puljujärvi zum 1:0 ein.
Es hat eine gewisse Logik
Dieser Last-Minute-Befreiungsschlag im ausverkauften Les-Vernets-Stadion vor über 7000 Fans war gleichbedeutend mit einem schmeichelhaften Start-Sieg für Genf-Servette, das sich lange enorm schwer tat und den Waadtländern 17 Abschlüsse ermöglichte. Bei der Playoff-Premiere zwischen diesen beiden Mannschaften in der 40-jährigen Geschichte setzte sich letztlich also doch noch der Favorit durch.
Genf hatte die Qualifikation in der National League an 3. Stelle um 6 Punkte besser abgeschlossen als der Sechste nach der Regular Season. Und die Equipe von Cheftrainer Ville Peltonen reihte nach dem 1. verlorenen Saison-Duell (notabene einer 0:11-Schmach) mittlerweile den 4. Erfolg gegen Lausanne aneinander.
Am Montagabend, 20:00 Uhr, kommt es zum Wiedersehen bzw. dem Akt 2 im Léman-Playoff-Gipfel.