- Die Rapperswil-Jona Lakers gewinnen Spiel 2 im Playoff-Viertelfinal gegen Fribourg-Gottéron mit 2:1.
- In der Serie führt der Aussenseiter damit mit 2:0.
- Der HC Davos schafft in Zug das Break und führt in der Serie ebenfalls mit 2:0.
Im 3. Drittel rollte ein Freiburger Angriff nach dem anderen auf das Tor von Melvin Nyffeler. Entlastung gab es für die St. Galler kaum, höchstens über schnell gefahrene Konter. 17:4 hiess das Schussverhältnis zugunsten der Gäste allein im Schlussdrittel. Doch der Goalie der Rapperswil-Jona Lakers hielt gemeinsam mit seinen Vorderleuten dicht und verhinderte so den Ausgleich der Gäste.
Die Rapperswiler brachten die 2:1-Führung über die Zeit, bestätigten das Break und legten in der Viertelfinal-Serie damit überraschend auf 2:0 vor. Der 7. der Regular Season, der nur über die Play-Ins überhaupt den Sprung in die Playoffs geschafft hatte, bringt den Quali-Zweiten damit mächtig ins Wanken.
Freiburg geht in Führung
Begonnen hatte die Partie für die Freiburger noch optimal. Maximilian Streule hatte die Gäste in der 12. Minute per Onetimer in Führung gebracht. Es schien im 6. Aufeinandertreffen dieser Teams in dieser Saison auf den 6. Auswärtssieg hinauszulaufen.
Doch die Lakers reagierten im Mitteldrittel vehement. Tyler Moy verwertete nach einem Abpraller von Reto Berra auf Vorlage von Lawrence Pilut zum 1:1 (24.). Das Tor fiel im Powerplay, Christoph Bertschy war für ein Beinstellen auf die Strafbank gewandert.
Wetter als Matchwinner
In der 35. Minute drehten die Rapperswiler die Partie dann komplett. Gian-Marco Wetter liess sich vor den 5771 Fans als Torschütze feiern. Der 25-Jährige profitierte von einer starken Vorarbeit von Malte Strömwall, der zum perfekten Zeitpunkt auf Wetter zurücklegte.
Weil die Lakers im Anschluss vor allem im Schlussdrittel solidarisch verteidigten und unnötige Strafen vermieden, war Wetters Treffer bereits der Gamewinner. Gottéron wird sich etwas überlegen müssen, wenn sie in dieser Viertelfinal-Serie noch zurückfinden wollen. Spiel 3 steigt am Dienstag dann wieder in Freiburg.