- Die ZSC Lions gewinnen Spiel 3 im Playoff-Viertelfinal gegen Lugano mit 4:0 und stellen in der Serie auf 3:0.
- Für Sven Andrighetto, den Torschützen zum 1:0, ist die Partie nach einem Zusammenprall mit Teamkollege Rudolfs Balcers vorzeitig zu Ende.
- Im anderen Playoff-Viertelfinal vom Mittwochabend schafft Lausanne auswärts in Genf das Break.
Die ZSC Lions haben einen grossen Schritt in Richtung Playoff-Halbfinals gemacht. Beim 4:0-Heimsieg gegen den HC Lugano legten die Zürcher einen ebenso überzeugenden wie cleveren Auftritt hin. Die Chancen, die sich boten, nutzte das Heimteam gnadenlos (und teilweise sehenswert) aus. Ansonsten waren die Lions bemüht, den Aufwand möglichst gering zu halten.
Damit bietet sich dem ZSC bereits am Freitagabend beim Gastspiel in Lugano die Chance, den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Für die Tessiner ist die Devise klar: Siegen oder in die Ferien fliegen.
Malgin glänzt als Vorbereiter
Für die ZSC Lions war es vor heimischem Publikum so etwas wie der perfekte Abend. Nach einem Doppelschlag zum Ende des Startdrittels kontrollierten die Gastgeber das Geschehen ohne grössere Probleme und mit überschaubarem Aufwand. Das 1:0 hatte Sven Andrighetto (16.) nach mustergültiger Vorarbeit von Denis Malgin erzielt. Das 2:0 ging nach einem schnellen Gegenstoss auf das Konto von Dario Trutmann (18.). Für den Verteidiger war es das allererste Saisontor.
Im Mittelabschnitt stand erneut Andrighetto im Fokus. Kurz nach Wiederbeginn bediente er den von der Strafbank kommenden Juho Lammikko mit einem Backhand-Zuckerpässchen, so dass dieser beim 3:0 nur noch die Schaufel hinhalten musste.
Kurz vor der zweiten Pause war die Partie für Andrighetto dann allerdings vorzeitig beendet. Nach einem Zusammenprall mit Mitspieler Rudolfs Balcers verschwand der Topskorer in der Garderobe und kehrte nicht mehr aufs Eis zurück. Im Raum steht eine Kopfverletzung.
Die Lions spielten das Ding aber auch ohne Andrighetto souverän herunter. Beim 4:0 durch Justin Sigrist (51.) – auch er nicht als Torschütze der Nation bekannt – zeigte Malgin einmal mehr seine ganze Klasse, indem er die halbe Luganesi-Abwehr schwindlig spielte und anschliessend perfekt auf Sigrist zurücklegte.