- Genf-Servette gewinnt Spiel 4 des Playoff-Viertelfinals gegen Lausanne auswärts mit 4:2 und stellt in der Serie auf 2:2.
- Simon Le Coultre trifft für die Gäste bereits nach 71 Sekunden – ein Doppelschlag im Schlussdrittel beseitigt alle Zweifel.
- Die ZSC Lions schlagen Lugano auch im 4. Duell und stehen im Playoff-Halbfinal.
Die Viertelfinal-Serie zwischen Lausanne und Genf-Servette bleibt die erwartet enge Angelegenheit. Nachdem die Waadtländer vor zwei Tagen auswärts hatten vorlegen können, schlugen die Genfer am Freitag in der Fremde wieder zurück. Die «Grenat» siegten mit 4:2 und gleichen die Serie zum 2:2 aus.
Die Gäste hatten in Lausanne einen Traumstart erwischt. Lausannes Aurélien Marti wanderte nach 54 Sekunden auf die Strafbank, nach 1:11 Minuten lag die Scheibe bereits im Tor. Beim Schuss von Simon Le Coultre wurde Lausanne-Keeper Kevin Pasche über dem Schoner erwischt.
Suomela zu eigensinnig
Im zweiten Drittel schnupperte Lausanne zweimal am Ausgleich, zweimal sündigte Antti Suomela. Der Finne entschied sich in der 22. Minute bei einer 2-gegen-1-Situation gegen einen Pass und setzte den Puck neben das Tor. Vier Minuten später agierte Suomela erneut zu eigensinnig. Statt im Tor landete die Scheibe am Pfosten.
Besser lief das Zusammenspiel bei Genf-Servette kurze Zeit darauf. Marc-Antoine Pouliot bediente Vincent Praplan bei einem Konter perfekt, etwas entgegen dem Spielverlauf stellte der Stürmer auf 2:0. Nach einem Doppelschlag durch Matthew Verboon (43.) und Jesse Puljujäri (44.) schien die Messe gelesen.
Erst mit der klaren Niederlage vor Augen drehte Lausanne noch einmal auf. Erik Brännström verkürzte in der 56. Minute in doppelter Überzahl auf 1:4, kurz darauf stellte Damien Riat auf 2:4. Mehr als ein Strohfeuer war die Lausanner Schlussoffensive aber nicht mehr. Spiel 5 findet am Sonntag in der Genfer Vernets-Halle statt.