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Zusammenfassung Turku - Ufa
Aus Sport-Clip vom 27.12.2019.
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Mitfavorit verliert 3:4 Ufa enttäuscht auch gegen Turku

  • Salawat Ufa verliert auch das 2. Spiel am Spengler Cup. Gegen TPS Turku setzt es eine 3:4-Niederlage ab.
  • Die Finnen sichern sich den Sieg im Mitteldrittel mit 3 Toren innert 5 Minuten.
  • Die Russen bleiben über weite Strecken chancenlos.

Salawat Ufa, als KHL-Spitzenteam als Mitfavorit auf den Spengler-Cup-Titel ins Turnier gegangen, enttäuschte nach der Niederlage gegen Ambri auch am Freitagnachmittag. Spätestens nach dem 4:1 von TPS Turku durch Ilari Filppula (36.), der einen Abpraller ins Tor stocherte, schienen die mit einer B-Auswahl angetretenen Russen mit der Partie abgeschlossen zu haben.

Turku macht den Unterschied im Mitteldrittel

TPS Turku trat von Beginn weg entschlossener auf. Zwar endete das Startdrittel noch 1:1, doch die Skandinavier schossen allein im 1. Drittel mehr als doppelt so oft auf das Tor wie der Gegner. Die Entscheidung führten die Finnen innerhalb von 4:17 Minuten im Mitteldrittel herbei:

  • 31. Minute: Aleksi Anttalainen zieht von der blauen Linie einfach mal ab und erwischt Ufa-Schlussmann Wladimir Sochatski zwischen den Beinen.
  • 33. Minute: Tony Sund bringt die Scheibe aus grosser Distanz backhand auf den Kasten und trifft tatsächlich zum 3:1.
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Turku trifft dreimal innert 5 Minuten
Aus Sport-Clip vom 27.12.2019.
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Dank dem Treffer von Filppula lagen die Finnen nach 40 Minuten gar mit 3 Treffern in Front. Ufa, das vor 4 Tagen im Rahmen einer KHL-Partie in Davos gegen Ak Bars Kasan noch Eishockey zelebriert hatte, blieb auch im 3. Drittel lange passiv und kam kaum zu Möglichkeiten.

Ufa-Schlussfurioso bleibt unbelohnt

Erst kurz vor Spielende liessen die Russen ihr Talent aufblitzen und machten die Partie mit 2 Toren noch einmal spannend. Für den Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Dank diesem Sieg spielt Turku am Samstag gegen Ambri um den direkten Halbfinal-Einzug (live ab 15:05 Uhr auf SRF zwei).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.12.2019 14:50 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Imber  (Wasserfall)
    Das Verhalten der Klubverantwortlichen von Ufa zeugt von Arroganz und Respektlosigkeit gegenüber dem HCD und den Tournierverantwortlichen. Es ist eine eigentliche Frechheit! Der Klubleitung ordentlich und auch schriftlich die Leviten lesen, die Startgage kürzen und nächstes Jahr ein Team aus einem anderen Land einladen, das mit Freude und Leidenschaft am Tournier teilnimmt.
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  • Kommentar von Alfred Signer  (Giacobbo)
    Interessant wäre, zu wissen, was das HCD- OK mit den Russen vertraglich abgemacht hat. Sicher wollte man dem Publikum kein B-Team präsentieren. Das sollte sich nun für UFA finanziell entsprechend auswirken (Reduktion der Startgage, keine Prämien, evtl. Vertragsbruch?). Das Verhalten der russischen Verantwortlichen erachte ich - v.a. den Zuschauern gegenüber - als despektierlich und auch etwas arrogant. Nächstes Jahr bitte entweder ein wirkliches Spitzenteam aus der KHL oder gar keines!
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Na ja, wenn die Russen aus Salawat die KKL verkörpern sollten ist das ja nicht gerade das "gelbe vom Ei"!
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    1. Antwort von Jo Egli  (Jolly)
      Die Russen kommen aus Ufa und spielen in der KHL !
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