- Real Madrid schlägt Benfica in den Playoffs auch auswärts und kämpft weiterhin um den 16. Titel in der Champions League.
- Ebenfalls in den Achtelfinals steht PSG, dem gegen ein dezimiertes Monaco ein 2:2 genügt.
- Juventus macht gegen Galatasaray drei Tore wett, scheitert aber dennoch. Atalanta Bergamo gelingt gegen Dortmund nach dem 0:2 im Hinspiel die grosse Wende.
Real Madrid – Benfica Lissabon 2:1 (Hinspiel: 1:0)
Am Ende war es – natürlich – Vinicius, der den Deckel draufmachte. Schon im Hinspiel der einzige Torschütze und mutmasslich Opfer eines rassistischen Aussetzers von Gianluca Prestianni, sorgte er in der 80. Minute für die Vorentscheidung. Von Federico Valverde lanciert, liess er Routinier Nicolas Otamendi im Laufduell keine Chance und schob den Ball an Benfica-Keeper Anatoliy Trubin vorbei flach ins lange Eck. Anschliessend verwalteten die Madrilenen den Vorsprung souverän.
Rafa Silva (14.) hatte Benfica aus dem Chaos im Real-Strafraum heraus früh in Führung gebracht. Nur 2 Minuten später glich Aurélien Tchouaméni abgebrüht aus. Die Partie wogte nun munter hin und her. Arda Gülers Treffer (34.) wurde wegen hauchdünnem Abseits einkassiert. Auf der anderen Seite traf Silva für die Portugiesen mit seinem Aussenristversuch nur die Latte (60.).
PSG – Monaco 2:2 (Hinspiel: 3:2)
Wie schon im Hinspiel konnte Monaco eine Führung gegen den Ligakonkurrenten und Titelverteidiger nicht konservieren. Als Knackpunkt sollte sich die gelb-rote Karte gegen Mamadou Coulibaly erweisen, der innert drei Minuten zweimal verwarnt wurde. Unmittelbar nach dem Platzverweis gelang PSG-Captain Marquinhos in der 60. Minute der Ausgleich. Bei der Vorlage von Désiré Doué wurde Denis Zakaria zwischen den Beinen erwischt. Kurze Zeit später lag der Ball schon wieder hinter Philipp Köhn im Tor. Der Schweizer Goalie liess einen Schuss nach vorne abprallen, Kvicha Kvaratskhelia war zur Stelle. Vor der Pause hatte Maghnes Akliouche Monaco in Führung gebracht. Jordan Tezes Ausgleich (91.) kam für die Monegassen zu spät.