Zum Inhalt springen

Header

Video
Frauen-Nati hat das EM-Ticket in der Tasche
Aus Sport-Clip vom 14.04.2021.
abspielen
Inhalt

Frauen-Nati nach EM-Quali Mit viel Courage auf die grosse Bühne

Mit der Qualifikation für die EM-Endrunde 2022 hat die Schweizer Frauen-Nati eine Reifeprüfung abgelegt.

Wenn das Schweizer Frauen-Nationalteam im Sommer 2022 in England zum ersten Gruppenspiel antritt, wird die EM-Barrage gegen Tschechien kein Thema mehr sein. Wie sich die Schweizerinnen das EM-Ticket gesichert haben, interessiert dann nicht mehr. Wichtig ist nur, dass sie es getan haben.

Vor dem entscheidenden Rückspiel waren die Nervosität und der Umgang mit dem Druck das grosse Thema gewesen. Und auch wenn die Nati spielerisch nicht restlos überzeugen konnte, hat sie bewiesen, dass sie dem Druck in einem grossen Spiel gewachsen ist.

Den Schweizerinnen mag es ein Stück weit noch an Reife und Souveränität mangeln. Diese kompensierte das Team von Nils Nielsen am Dienstagabend in Thun aber mit viel Kampfgeist und Leidenschaft. Am Ende zwang man das Glück richtiggehend auf seine Seite.

Das so wichtige Schaufenster

Torhüterin Gaëlle Thalmann und Ramona Bachmann hoben in ihren Interviews nach Spielschluss beide die enorme Bedeutung der EM-Qualifikation für die Entwicklung des Schweizer Frauen-Fussballs hervor. «Ohne diese grosse Bühne geht es für uns nicht», hatte Lia Wälti vergangene Woche in der NZZ gesagt.

Video
Thalmann: «Enorm wichtig für die Entwicklung des Frauen-Fussballs»
Aus Sport-Clip vom 14.04.2021.
abspielen

Die letzte grosse Endrunde, die WM 2019, hatten die Schweizerinnen verpasst. In den Playoffs setzten sie sich zwar zuerst dank der Auswärtstorregel gegen Belgien durch, die Niederländerinnen waren danach aber eine Nummer zu gross. Es war auch dem Verpassen dieser Endrunde geschuldet, dass die Entwicklung der Frauen-Nati seither etwas stagnierte.

Die EM-Barrage gegen Tschechien war für die Schweizerinnen eine Art Schicksalspartie. Wäre die Qualifikation schief gegangen, hätte man sich erneut nicht in einem der grossen Schaufenster im Frauen-Fussball präsentieren können.

Video
Bachmann: «Absolut verdient, aber ein harter Kampf»
Aus Sport-Clip vom 14.04.2021.
abspielen

Es ist nicht nur das, was der Frauen-Fussball in der Schweiz dringend braucht. Es ist auch das, wofür die Schweizer Nationalspielerinnen letztlich spielen. «Wenn kleine Mädchen oder Jungs unsere Matches schauen und sehen, dass sich ihre Idole für eine EM qualifizieren können, macht mich das am meisten stolz», sagte Bachmann.

SRF info, sportlive, 14.04.2021, 19:40 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Peter Weierstrass  (PWeierstrass)
    Auch wenn die Schweizer Frauen sich nur mit sehr viel Glück für die EM qualifizierten - ich freue mich wirklich auf ihre EM-Quali und darauf, nächstes Jahr ihre Spiele zu sehen!
  • Kommentar von Daniel Mahrer  (Feuerstein)
    Das Spiel war wie es war, Vergleiche mit den Männern Schweiz sind fehl am Platz. Nur wenige sind Profis, ausgesorgt schon gar nicht. Nicht mal die gleichen Prämien und Entschädigungen vom eigenen Verband. Respekt vor den Frauen, Schande vom Verband. Schweden, Norwegen sind hier Vorbilder
  • Kommentar von Urs Schärer  (Schärer)
    Das war alles in allem keine wir -klicke Werbung für den Frauenfussball, die Schweizerinnen mussten hier schon alles Glück der Welt in Anspruch nehmen um die Tschechen zu besiegen. Im Vorfeld meinten sie ja, das man den Gast mit links bezwingen könnte, aber es stellte sich bald heraus, dass diese Überheblichkeit fast in die Hose ging! Trotzdem Gratulation!