Zum Inhalt springen

Header

Zur Übersicht von Play SRF Audio-Übersicht

Co-Trainerin Julia Simic Genau so gerne im Hintergrund wie vorne an der Linie

Julia Simic ist seit diesem Jahr Co-Trainerin der Frauen-Nati – eine «Hybrid-Rolle», wie sie es selbst beschreibt.

In der Regel sind die Nächte von Julia Simic etwas kürzer, als dies von Dienstag auf Mittwoch der Fall war. Weil die Schweizerinnen am Samstag erneut auf die Türkinnen treffen, kann sich der Staff mit der Analyse etwas mehr Zeit lassen. «Die Nachbereitung ist dann gleichzeitig auch die Vorbereitung. Heute hatten die Spielerinnen einfach mal Ruhe und Zeit zum Durchschnaufen», sagte Simic am Tag nach dem 3:1-Sieg im Zürcher Letzigrund.

Für die Standards zuständig

Zeit zum Durchschnaufen – etwas, das Simic während den Zusammenzügen des Nationalteams kaum hat. «Man ist eigentlich immer auf Standby», so die 36-Jährige, die ihre Karriere als Spielerin 2021 beendet hat.

Ihren Job als Co-Trainerin beschreibt sie als «sehr dynamisch». Man müsse immer bereit sein, mitdenken, vielleicht auch mal für den Chef einspringen, wenn dieser gerade sehr viele Aufgaben hat. Gleichzeitig sei sie Ansprechperson für die Spielerinnen, wolle gucken, wie die Energie ist oder ob jemand ein Gespräch braucht. «Es ist eine Hybrid-Rolle», beschreibt es Simic.

So richtig in ihrem Element ist sie während den Spielen. Dort ist Simic neben den Videoanalysen auch für die Standards zuständig. Für sie die perfekte Mischung. Sie sei eine Trainerin, die wohl generell etwas aktiver und auch lauter sei, so die ehemalige Trainerin der Frankfurter U20-Frauen.

«Das versuche ich auch hier einzubringen, weil ich das Gefühl habe, es hilft. Es soll nicht zu viel sein, es soll einfach pushen und den Mädels ein gutes Gefühl geben. Deswegen bin ich ganz zufrieden, wenn ich auch mal nach vorne darf. Aber in der Regel geht es eher darum, im Hintergrund zu sein und Infos weiterzugeben», führt Simic aus.

Resultate

SRF zwei, sportlive, 14.04.2026, 18:45 Uhr ; 

Meistgelesene Artikel