Lediglich 4 Tage nach dem 4:1-Sieg der Nati auf Malta kommt es für Géraldine Reuteler, Nadine Riesen und Noemi Ivelj mit Frankfurt zum Cup-Kracher in Wolfsburg. Die 3 Schweizerinnen gastieren dabei beim einstigen Seriensieger. Von 2015 bis 2024 stemmten die «Wölfinnen», bei denen Smilla Vallotto zuletzt angeschlagen fehlte, den Pokal sagenhafte 10 Mal in Folge in die Höhe.
Inzwischen weht im deutschen Frauen-Fussball aber ein anderer Wind. Weit vor Wolfsburg und Frankfurt auf den Rängen 2 und 3 in der Bundesliga schreitet Bayern München dem nächsten Meistertitel entgegen. Die Münchnerinnen, die letztes Jahr Wolfsburg als Pokalsieger abgelöst hatten, feierten auf nationaler Ebene in den letzten 38 Spielen 37 Siege.
Im Cup-Viertelfinal trifft Bayern nun auswärts auf Aufsteiger HSV. In den beiden restlichen Duellen könnten noch 3 weitere Schweizerinnen zum Einsatz kommen. Ella Touon empfängt mit Essen Amira Arfaouis Werder Bremen. Der letzte verbliebene Zweitligist Sand gastiert bei Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena mit Verteidigerin Elena Mühlemann.