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Er ist angekommen «Ronaldo-Day» in Turin

Die Tage wurden gezählt, jetzt ist der Superstar angekommen: Die schwarz-weisse «CR7»-Show bei Juventus hat begonnen.

Legende: Video In Turin grassiert das Ronaldo-Fieber abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
Aus sportaktuell vom 16.07.2018.

Schon die Landung in Turin war filmreif. Streng geheim und einen Tag früher als erwartet betrat Cristiano Ronaldo italienischen Boden. Im Fernsehen lief gerade der WM-Final, als Juve über den #CR7DAY twitterte.

Die «Jahrhundertwende» und die «neue Ära im italienischen Fussball», von der die Medien seit Bekanntwerden des spektakulären Transfers sprechen, begannen am Montag offiziell vor dem Ärztezentrum der «Juve». Ronaldo gab Autogramme, dann verschwand er zum obligatorischen Medizin-Check.

Für die italienischen Sicherheitskräfte stellte der erwartete «Ronaldo-Hype» eine enorme Herausforderung dar. Die Gazzetta dello Sport verglich den Aufwand der Polizei für Ronaldos ersten Auftritt bei seinem neuen Arbeitgeber mit «Sicherheitsvorkehrungen wie beim Besuch eines Staatschefs».

Legende: Video Ronaldo tritt bei Juventus zum Medizincheck an abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.07.2018.

Nun wird der CL-Titel erwartet

Nicht erst seit Montag grassiert in Italien das Ronaldo-Fieber. Auf der Titelseite der Gazzetta dello Sport verdrängte «CR7» sogar die Weltmeister aus Frankreich.

Der Transfer ist ein Spektakel. Ronaldo soll Italiens Top-Klub an die Spitze des europäischen Fussballs führen – und Niederlagen wie im Champions-League-Final 2017 (gegen Real Madrid) verhindern. Coach Massimiliano Allegri ist überzeugt, dass sein Klub mit dem Torjäger erstmals seit 1996 wieder den Königsklassen-Pokal holen wird.

Garant für klingelnde Kassen

Nicht nur in sportlicher Hinsicht sind die Erwartungen an den Stürmer riesig. Ronaldo ist längst eine Marke, er ist Garant für klingelnde Kassen beim Merchandising und bei Sponsorenverträgen.

Am Wochenende machten Gerüchte die Runde, wonach Juve in der Nacht nach Bekanntgabe des Transfers über 500'000 Ronaldo-Trikots verkauft haben soll. Für den Turiner Traditionsverein ist die Ablösesumme an Real in Höhe von 112 Millionen Euro ein ungewohnt dicker Brocken. Doch die Ausgaben könnten sich am Ende für die Klubkasse auszahlen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 16.7.2018, 22:06 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Frederick Huber (F. Huber)
    Peronenkult - nicht mein Ding.
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  • Kommentar von Martin Schläppi (Tinel)
    Auch ich habe Ronaldo gerne bei seinen fussballerischen Kunststücken zugeschaut, aber von seinem Wechsel nach Turin könnten einige bös überrascht werden. In Madrid sind alle vom Team für Ronaldo gerannt, damit er sich schonen konnte und jeweils am richtigen Ort zur Stelle war! Das war das Real-System, alle für CR. Ob die Juve-Fussballer dazu auch bereit sind, da bin ich mir gar nicht so sicher, vielleicht funktioniert es eine Zeitlang!
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Dass Ronaldo viel zu viel verdient - z. B. im Vergleich zu einem Fiatwerkarbeiter - erwähnte ich schon in einem vorherigen Kommentar. Ein Irrsinn 2,5 Mio Euro pro Monat!- Dann halte ich einen solchen Zukauf schädlich für den italienischen Fussball. Vielmehr sollte der Nachwuchs an italienischen Spielern gefördert und hernach an verantwortungsvollen Stellen der Serie A-Mannschaften eingesetzt werden. So wie es jetzt läuft, ist schier logisch, dass die "Azzurri" nicht an der WM vertreten waren.
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    1. Antwort von Urs Ritter (Ritter)
      Verstehe Ihre Logik nicht ganz! Um nur ein Beispiel zu nennen: Paris St. Germain leistet sich sich Spieler wie Neymar oder Mbappé und Frankreich wird Weltmeister. Italien wurde in der WM-Quali 2. hinter Spanien und scheiterte danach an den Abwehrspezialisten aus Schweden, wie übrigens auch die Schweiz im 1/8 Finale der WM. Ausserdem spielen in der italienischen Nati fast nur Spieler aus der Serie A!
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