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Europa rückt weiter weg Trübe Aussichten für Schweizer Klubs

Nach dem Ausscheiden von Thun und Luzern aus der Europa-League-Quali sieht die Schweizer «Europa-Zukunft» düster aus.

Enttäuschte Luzerner.
Legende: Enttäuschte Luzerner ... ... nach der zweiten Pleite gegen Espanyol Barcelona. Freshfocus

Rückblick: Nach der Saison 2017/18 war die Schweiz in der Fünfjahreswertung der Uefa auf Platz 12 gelegen und hatte damit einen Fix-Startplatz in der Gruppenphase der Champions League.

Heuer sieht das etwas anders aus: Die Schweiz ist in der laufenden Europa-Kampagne von Platz 17 auf 21 abgerutscht und hat bislang mit 0,6 bei weitem am wenigsten Punkte geholt im Vergleich zu den direkten Nachbarn. Luzern und Thun haben sich am Donnerstag endgültig von der europäischen Bühne verabschiedet und werden keine Zähler mehr liefern können.

Ausschnitt aus der aktuellen Fünfjahreswertung

Platz
Land
Total Punkte
15Zypern24,875
16Griechenland23,500
17Kroatien22,375
18Serbien21,875
19Schottland21,750
20Norwegen21,250
21Schweiz20,600

Weniger Teilnehmer, mehr Quali-Runden

Mit der jetzigen Ausgangslage kann die Super League nur den Meister in die Champions-League-Kampagne schicken – und dieser muss erst noch bereits in der 1. Qualifikationsrunde einsteigen.

Auch für die Europa League wird es ab Platz 18 aufwärts ungemütlich: Der Cupsieger ist nicht mehr direkt in der Gruppenphase, sondern muss über 2 Quali-Runden und die Playoffs gehen. Die Zweit- und Drittplatzierten der Liga steigen gar eine Runde früher ein.

Der Teufelskreis der schlechten Ausgangslage

Ein Aufstieg in die attraktivere Tabellenregion ab Platz 15 ist in naher Zukunft sehr unwahrscheinlich, und zwar aus zwei Gründen:

  • Der Schweiz fallen in den nächsten 3 Jahren mehr Punkte aus der Wertung als der direkten Konkurrenz.
  • Aufgrund der grösseren Hürden für die Schweizer Klubs wird das Sammeln der nötigen Punkte noch schwieriger.

Hoffnung gibt, dass YB in der Champions League respektive Basel und Lugano in der Europa League noch auf Punktejagd gehen könnten. Die 4 direkt vor der Schweiz klassierten Länder haben alle nur noch 2 Vertreter aus ihren Reihen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.08.19, 20:50 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Frédéric-Marc Fluehmann  (Frédéric-Marc Fluehmann)
    Wie bereits erwähnt, 6 Niederlagen in 6 Spielen wiegen schwer für den CH-Fussball. Dabei hatte nur Luzern einen "Brocken". YB wird kaum die glorreichen Abende erleben wie einst der FCB. So stark ist YB - noch - nicht. Da geht es zuerst einmal gegen Roter Stern Belgrad weiter. Gegen diesen Gegner muss man zuerst spielen. Auch in Serbien spielen die besten Spieler im Ausland. Aber sie schaffen es immer wieder Top-Talente hervorzubringen. Ein Freigang wird das nicht.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Man(n), war das eine erbärmliche Leistung des FCL. Bis auf Schwegler und den Goalie hat keiner in dieser Grümpelturnier-Truppe ein akzeptables Niveau erreicht. 180 Minuten und ein solch lausiges Gestüpf - hat sich ja aber schon gegen die Schafzüchter in der Runde vorher abgezeichnet. Nun hat sich der Spreu vom Weizen getrennt (Thun war eindeutig besser als der FCL, aber gleichermassen schlechter als Spartak): somit sind die 3 richtigen CH-Clubs übrig geblieben für die europäischen Wettbewerbe!
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Das mit dem FCB Eurobonus über Jahre ist jetzt vorbei und der Schweizer Fussball ist zurück in der 3.Klassigkeit!
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