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Legende: Audio Fischer: «Ein aussergewöhnliches Resultat» (ARD, Autor: Jakob Rüger) abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
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Fischer gewinnt gegen Favre Erster Bundesliga-Sieg für Union – ausgerechnet gegen Dortmund

Mit einem 3:1-Sieg gegen den BVB hat Aufsteiger Union Berlin für die grosse Überraschung am 3. Spieltag gesorgt.

Das hatte sich Borussia Dortmund definitiv anders vorgestellt. Statt mit einem Sieg die Tabellenführung von RB Leipzig zurückzuerobern, erlitt der BVB im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Union Berlin den ersten schweren Dämpfer der Saison.

Die «Eisernen» schafften mit dem 3:1-Sieg hingegen Historisches, war es doch der erste Bundesliga-Sieg überhaupt. Und das ausgerechnet gegen den Titelanwärter aus Dortmund.

Dortmund zum dritten Mal in Rückstand

Dortmund geriet gegen das Team von Urs Fischer zum dritten Mal in dieser Saison in Rücklage. Anders als bisher konnte der BVB diesen Rückstand diesmal aber nicht mehr drehen. Zwar gelang Paco Alcacer (25.) nach Marius Bülters Führungstreffer (22.) der zwischenzeitliche Ausgleich. Bülter doppelte aber kurz nach der Pause nach. BVB-Verteidiger Manuel Akanji machte beim zweiten Gegentreffer keine gute Figur.

Für die Entscheidung, welche die gut 20'000 Zuschauer an der Alten Försterei endgültig in Ekstase versetzte, sorgte Sebastian Andersson eine Viertelstunde vor Schluss.

Fischer stolz, Favre bedient

Nach dem ersten Bundesliga-Sieg überhaupt lobte Fischer seine Mannschaft für die leidenschaftliche Leistung. «Für uns ist es eine Voraussetzung, dass du diese Leidenschaft auf das Feld bringst. Du musst über das Kämpferische und über die Laufleistung ins Spiel kommen. Wir waren eklig», so der Union-Trainer.

Lucien Favre (r.) gratuliert Urs Fischer zum Sieg.
Legende: Schweizer Trainer unter sich Lucien Favre (r.) gratuliert Urs Fischer zum Sieg. imago images

Ganz anders präsentierte sich die Gefühlslage selbstredend beim BVB. Im Wissen, dass Ausrutscher gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion Dortmund in der vergangenen Saison den möglichen Titel gekostet hatten, sagte Trainer Lucien Favre: «Wir haben noch viel, viel, viel zu tun – und nicht nur Details.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 17:50 Uhr, 31.08.19

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