Inaki Williams nahm kein Blatt vor den Mund. Dass er und sein Team einen siebenstündigen Charterflug zurücklegen müssen, um fernab der heimischen Anhänger um einen Titel zu spielen, geht dem Captain von Athletic Bilbao gehörig gegen den Strich. «Für mich ist es scheisse, in Saudi-Arabien zu spielen», monierte der 31-Jährige.
Die kritischen Worte des Flügelspielers giessen neues Öl ins Feuer; immer wieder flammt die Debatte über Ausland-Abstecher europäischer Klubs auf. Jüngst ist die spanische Liga nach Protesten von Fans und Spielern mit Blick auf das in Miami geplante Duell zwischen Barcelona und dem FC Villarreal zurückgerudert.
Williams steht mit seiner Kritik vor dem Turnier, bei dem auch Barcelona, Real Madrid und Atlético Madrid dabei sind, nicht alleine da. Doch all das ändert vorerst gar nichts. Bis mindestens 2029 soll das Turnier noch in Saudi-Arabien stattfinden, laut Medienberichten steht mittlerweile auch eine Verlängerung des Vertrags bis 2034 im Raum. Die spanische Supercopa wird seit 2020 in Saudi-Arabien ausgetragen.