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Neymar sieht Rot nach Tätlichkeit
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Turbulente PSG-Rückkehr Neymar sieht Rot und erhebt Rassismus-Vorwurf

Nach seinem Platzverweis bei der Niederlage gegen Marseille sorgte der Brasilianer mit einem Rassismus-Vorwurf für Aufsehen.

Neymar erlebte eine turbulente Rückkehr ins Team von Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain. Der Brasilianer flog nach seiner Zwangspause wegen einer Coronavirus-Infektion nicht nur mit einer roten Karte vom Platz, sondern sorgte nach der 0:1-Pleite gegen Olympique Marseille auch mit einem Rassismus-Vorwurf für Aufsehen.

Schon während des Spiels beklagte sich Neymar laut der Nachrichtenagentur AFP beim Schiedsrichter über den «Rassismus» seines Gegenspielers Alvaro Gonzalez. Mehrfach habe er «Rassismus, nein» gesagt und auf den Spanier gezeigt.

Neymar (l.) und Alvaro Gonzalez.
Legende: Gerieten aneinander Neymar (l.) und Alvaro Gonzalez. imago images

Auf Twitter nachgetreten

Am Ende der Partie zählte Neymar zu einem von insgesamt fünf Spielern, die das Feld nach einer handfesten Auseinandersetzung in der Nachspielzeit vorzeitig verlassen mussten. Neymar schlug Gonzalez auf den Hinterkopf. Als er das Spielfeld verliess, sagte er: «Sehen Sie sich den Rassismus an. Deshalb habe ich ihn geschlagen.» Nach dem Spiel twitterte Neymar dann, er bedauere, dass er dem «Idioten» nicht ins Gesicht geschlagen habe.

Auch Gonzalez äusserte sich im Nachgang der Partie auf Twitter. Zu einem Foto mit seinen Teamkollegen schrieb er, dass es keinen Platz für Rassismus gebe. «Manchmal muss man lernen zu verlieren und dies auf dem Platz annehmen», so der spanische Verteidiger.

Für Paris Saint-Germain war es im zweiten Meisterschaftsspiel die zweite Niederlage. Neymar war erst am Freitag ins Training von PSG zurückgekehrt. Er hatte sich wie andere Mannschaftskollegen mit dem Coronavirus infiziert.

Radio SRF 3, 14.09.2020, Bulletin von 07:30 Uhr;

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Eugen Baumgartner  (Eugen Baumgartner)
    Es ist ein schwieriges Unterfangen, sich eine Meinung zu bilden. Für solche Fälle von Aussage gegen Aussage gibt es eine rechtliche Instanz, die nach der Einvernahme einen Entscheid fällt. Auch wenn Neymar ein schlechtes Image hat, das gerne zu einer Verurteilung verleitet!
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Was ich den Gegenspieler alles sagte auf dem Bitz, das passt auf keine Kuhhaut! Das ist Teil des Spiels, damit muss jeder Fussballer, welcher das Spielfeld betritt umgehen!Wäre ich der Gegenspieler von Neymar, ich würd ihn auch provozieren, bis er durchdreht..Wer das was auf dem Spielfeld passiert, nicht hinter sich lässt, wenn er den Bitz verlässt, soll sich einen anderen Sport!Provokationen, Beleidigungen, usw. gehören im Spiel dazu, du musst es nur so machen das es der Schiri nicht hört!
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    1. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Ja genau, extrem vorbildlich und tolle Werbung für den Fussball und Neymar selbst, wenn man solche Aktionen bringt. Über Ihre Aussage/n Herr Merz kann man nur den Kopf schütteln. Beleidigungen, Provokationen gehören dazu. Ein vorbildlicher Sportler lässt sich darauf nicht ein und konzentriert sich darauf seinen Sport auszuüben.
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    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Trash-Talk auf dem Feld gehört dazu. Das sie das nicht verstehen, war ja sonnenklar!
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    3. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Das sie das nicht verstehen und auch noch Neymar hinterherschieben. Das war klar! Jeder Spieler auf dem Feld weiss das, nur sie wissen es nicht.. Haben sehr wahrscheinlich noch nie auf dem Bitz gestanden! Damit muss man umgehen können, wers nicht kann, soll Schach spielen! Trash- Talk ist part of the game. So einfach ist das
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    4. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Sie haben wohl noch nie Schach gespielt, da passieren noch viel verrücktere Dinge als auf dem Chutiplatz, nicht nur dazumal bei Spasski-Fischer, was auch nicht erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass Schach ein Kriegsspiel ist. Was ich als Trainer zu vermitteln versuchte, war Fairness. Provozieren und Gegner schlechtreden hatten bei mir keinen Platz, es geht durchaus auch anders. Ein Spieler muss damit umgehen können, dennoch gehören Beleidigungen nirgends hin, auch nicht auf dem Fussballplatz.
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    5. Antwort von Hans Peter  (Hanspeter97)
      Yo Merz. Ich verstehe nicht, warum Sie nicht lesen können. Ich beschrieb Ihnen, dass Provokationen und Beleidigung dazu gehören. Dumme Sportler gehen darauf ein und Enden so wie z.B. Neymar gestern. Grossartige Sportler denken sich :" Wa isch da für ein" und belassen es dabei. Ich bin sehr wohl auf dem "Bitz" gestanden und weiss wo von ich rede. Warum Sie hier provozieren und versuchen wollen zu beleidigen ist unterste Schublade.
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  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Neymar war noch nie als Fair-Player bekannt. Bleibt zu hoffen dass eine saftige Sperre folgt..... ;-))
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