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Klare Worte des Captains Lichtsteiner will nichts von Nati-Rücktritt wissen

Für Stephan Lichtsteiner kommt ein freiwilliger Rücktritt aus der Nationalmannschaft nicht in Frage.

Legende: Video Der Schweizer Captain will weitermachen abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus sportflash vom 15.08.2018.

Wegen Valon Behramis kontroversem Rücktritt nach einem Telefonat mit Nati-Trainer Vladimir Petkovic nahmen die Unruhen und Irritationen inner- und ausserhalb des Nationalteams nahezu täglich zu. Nach Behrami verabschiedete sich auch Gelson Fernandes aus dem Kreis der Nati. Eine Welle von weiteren Rücktritten wurde befürchtet.

Ins Zentrum der Mutmassungen rückte auch Stephan Lichtsteiner. Wenige Tage nach seinem Einstand bei Arsenal stoppte der Nati-Captain die Debatte um seine unmittelbare Zukunft in der Nati: «Ich mache definitiv weiter», meldete er gegenüber der Nachrichten-Agentur Keystone-SDA aus London.

Zusammen mit meinen Teamkollegen alles für das Land zu geben, ist eine grosse Ehre.
Autor: Stephan Lichtsteiner

Er habe noch «grosse Ziele, Ambitionen und Träume», so der 34-Jährige. Für ihn steht ausser Frage, sich weiterhin zu 100 Prozent für die Schweiz zu engagieren. Sein Commitment ist nach 103 Einsätzen unverändert gross: «Zusammen mit meinen Teamkollegen alles für das Land zu geben, ist eine grosse Ehre.» Das Schweizer Kreuz auf der Brust zu tragen, sei Privileg und Verantwortung zugleich, so der Arsenal-Söldner.

Ich stelle mich jedem Konkurrenzkampf.

Lichtsteiner macht seine Haltung nach 5 Endrundenteilnahmen nicht nur von den Plänen Petkovics abhängig. «Der Trainer entscheidet, wen er aufbietet und aufstellt. Das gilt für mich genauso wie für alle anderen Spieler.»

Es gelte generell für alle Beteiligten das Leistungsprinzip, betont der siebenfache Serie-A-Champion. In der Nati hält es Lichtsteiner gleich wie in seinem neuen Klub: «Ich stelle mich jedem Konkurrenzkampf.»

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 06.08.2018, 22:20 Uhr

22 Kommentare

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  • Kommentar von Will sturzenegger (afängerli)
    Ein unübersichtlicher Haufen, diese Nati. Führungslos und eigenmächtig handeln die Spieler und der Trainer schweigt... der Fisch stinkt vom Kopf her und wartet darauf, entsorgt zu werden!
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  • Kommentar von Roman Brūllmann (Roman Brūllmann)
    Herr Petcovic,die Fans warten immernoch auf Ihre Stellungnahme.Oder ist es Ihnen egal,das seit Wochen nur negatives ūber die Nati berichtet wird.Lichtsteiner ist immer noch besser,als die Leistungsträger Shaqiri,Xhaka und Seferovic.
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  • Kommentar von Alwin Oggenfuss (Ogge)
    Durch diese Entscheidung ist die Lage um Petkovic und Co. noch verzwickter. Der Verband ist ein Scherbenhaufen. Niemand hat den Mumm vor die Öffentlichkeit zu stehen und das Ganze zu klären. Man muss auch können Fehler einzugestehen. Ansonsten alles Feiglinge und untragbar . Herr Petkovic , alle warten auf ihre Stellungnahme . Nun keine Antwort ist auch eine Antwort .
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