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Nach Behrami-Rücktritt Petkovic kündigt Verjüngung der Nati an

Nationalcoach Vladimir Petkovic hat nach dem Eklat um Valon Behrami Stellung genommen. Er habe keine Spieler endgültig ausgemustert.

Vladimir Petkovic.
Legende: Will frischen Kräften eine Chance geben Vladimir Petkovic. Keystone

Ist alles ein Missverständnis? Nach einem Telefonat mit Valon Behrami gab dieser am Montag überraschend seinen Rücktritt aus der Nati. Er sei von Coach Petkovic vor die Türe gestellt worden, sagte der 33-Jährige in einem Interview mit RSI.

Petkovic widersprach der Version Behramis. Er plane lediglich, in den A-Team-Spielen der Nations League gegen Island und Belgien sowie in den Testspielen gegen England und Katar junge Spieler einzusetzen, damit sich diese für künftige Aufgaben empfehlen könnten. Diese Absicht habe Petkovic einigen erfahrenen Nationalspielern mitgeteilt. Es sei ihm darum gegangen, die Spieler aus erster Hand zu informieren.

Petkovic: keine endgültigen Entscheide

Der Trainer ergänzte zudem, keine endgültigen Entscheide gefällt zu haben: «Die Uefa Nations League bietet gute Gelegenheiten zur Bewährung für junge Spieler. Auf der Basis der dabei gewonnenen Erkenntnisse können wir im Frühjahr 2019 die Qualifikation für die EM 2020 planen.»

Das Communiqué von Vladimir Petkovic

Legende: Video Loslassen ist schwierig abspielen. Laufzeit 03:43 Minuten.
Aus 10vor10 vom 07.08.2018.

24 Kommentare

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  • Kommentar von Othmar Eberhard (Othmar Eberhard)
    Zuerst mal müsste Generalsekretär Mischer gehen. Für solche Aussagen, von einem Mann in dieser Position, gibt es keine Entschuldigung. Herr Petkovic hätte meiner Meinung nach genügend Zeit, solche Entscheidungen den betreffenden Spielern persönlich mitzuteilen. Bei diesem Zahltag hört der Arbeitstag nicht nach 8 Std auf. Was Behrami betrifft, bin ich mir sicher, dass er all die Jahre mit Herz für unsere Nati gespielt hat.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Grundsätzlich hätte er überhaupt nichts persönlich mitteilen müssen. Dass er einige verdiente Spieler persönlich angerufen hat, war ein besonderes zeichen von Respekt. Schade dass er missverstanden wurde.
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    ach bitte schön, Behrami war noch nie ein Lautsprecher, ist keine Mimose und glänzte auch nicht durch Skandale. Petkovic und Behrami sind "Tessiner", sprechen also den selben Italienischdialekt. Da muss mir also niemand von Missverständnis kommen. Dass Petkovic nun relativiert zeigt doch nur wie desolat die gesamte SRF-Spitze ist.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Nein, der Petkovic hat eine Muttersprache vom Balkan, oder? OK er spricht vielleicht besser italienisch als deutsch, aber die Empfindlichkeit deutet doch eher darauf hin dass Berahmi praktisch auf einen guten Grund gewartet hat.
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  • Kommentar von Ernst U. Haensler (ErnstU)
    Es ist richtig den Nachwuchs spielen zu lassen wie es zB Frankreich u England vormachen. "altgediente" nützt aktueller u zukünftiger Nationalmannschaft nichts.
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    1. Antwort von Werner Christmann (chrischi1)
      unser Nachwuchs hat in letzter Zeit aber nicht sonderlich geglänzt. Und kommen sie mir jetzt nicht mit den YB-Spielern. Die müssten international erst mal zeigen, dass sie zu Höherem berufen sind. Zudem ist Jugend allein noch keine Qualität. Wobei, ich hätte ihnen noch ein paar vielversprechende C-Junioren,.......
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