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Nach 2:1-Testsieg Murat Yakins erste Baustellen

An welchen Schräubchen kann der neue Nati-Coach bis Sonntag noch drehen, damit die Schweiz gegen Italien mithalten kann?

Murat Yakin
Legende: Muss improvisieren Murat Yakin Keystone

Mit einem verdienten 2:1-Sieg im Test gegen Griechenland ist die ersatzgeschwächte Nati in die Ära Yakin gestartet. Gegen einen Gegner, der die EURO verpasst hat und im Fifa-Ranking 34 Plätze hinter der Schweiz klassiert ist, im Frühling aber auch Spanien in Schach gehalten hat. Welche Erkenntnisse können aus der Partie in Basel gewonnen werden?

Murat Yakins treffende Analyse: «Offensiv muss man nicht gross korrigieren, aber im Spiel gegen den Ball kann man noch etwas herausholen» – so hatte der neue Nati-Coach bei Amtsantritt die Nati charakterisiert. Das trifft auch auf die Partie vom Mittwoch zu: Vorne zeigte die Nati teils gefällige Aktionen, obwohl etliche Stammspieler fehlten (Shaqiri, Embolo, Gavranovic, Xhaka) oder nach Verletzung noch im Formaufbau stecken (Seferovic). Für sie sprangen der auffällige Steven Zuber, Aufbauer Djibril Sow oder die Joker Ruben Vargas und Andi Zeqiri in die Bresche.

Hinten liess sich die Nati allerdings mehrfach übertölpeln. Beim 1:1 standen die Schweizer zu weit weg vom Gegner, zweimal wurden sie durch Pässe in die Schnittstelle ausgespielt und das bei der EM so souveräne Herausspielen bei gegnerischem Forechecking klappte auch nicht immer.

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So setzten die Griechen die Schweizer Defensive unter Druck
Aus Sport-Clip vom 02.09.2021.
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Es kommt auf den Gegner an: «Wir schauen auf uns» – so lautete das (öffentlich bekundete) Motto unter dem früheren Nati-Coach Vladimir Petkovic. Auffällig der Kontrast zu Yakin: «Man muss auf den Gegner achten. Wie viele Spieler haben sie im Sturm? Spielen sie übers Zentrum?», sagte der Basler, der bei Halbzeit von der Dreier- zur Vierer-Abwehrkette wechselte, nach der Partie. Im Ernstkampf gegen Italien am Sonntag dürfte die Flexibilität noch wichtiger sein.

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«Man muss auch etwas auf den Gegner achten»
Aus Sport-Clip vom 01.09.2021.
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Granit Xhaka, der Unverzichtbare: Der Nati-Captain musste wegen eines positiven Corona-Tests passen – das Test-Ergebnis des Mittelfeld-Regisseurs mit kosovarischem Familien-Hintergrund wurde am selben Tag bekannt, an dem die kosovarische Präsidentin Vjosa Osmani bei ihrem Besuch in Interlaken Kosovaren in der Schweiz aufrief, sich impfen zu lassen. Xhakas Spielverständnis fehlte der Nati gegen Griechenland, wie SRF-Experte Benjamin Huggel analysierte.

Video
Benjamin Huggel analysiert die Xhaka-Ersatzleute Zakaria und Sow
Aus Sport-Clip vom 02.09.2021.
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SRF zwei, sportlive, 1.9.2021, 20:10 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Xhaka soll sich zuerst bei seinen Mannschaftskollegen und dem Trainer und Staff entschuldigen für sein unprofessionelles Verhalten. Wird er aber nicht das ist nicht sein Charakter. Hoffentlich können die Schweizer wo gegen Italien spielen zeigen, das jeder ersetzbar ist und man auf keinen angewiesen ist, auch nicht auf ihn.Hopp Schwitz!
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Was Bulgarien kann, kann die Schweiz schon lange. Ein Sieg muss her! Hopp Schwiiz!
  • Kommentar von Werner Vetterli  (KlingWe)
    Lasst diejenigen spielen, die für die Schweiz spielen wollen. Bankdrücker sollen zuerst bei den Clubs Leistung zeigen. Nur konsequente Umsetzung lehrt die Diven.
    1. Antwort von Josua Loretini  (Joe.Sutter)
      Was für ein wirrer Kommentar.
      Diejenigen die nicht für die Schweiz spielen wollen, sind also Bankdrücker, welche keine Leistung bei den Clubs zeigen. Und zu allem Übel auch noch allesamt Diven..Dann ist bei der Nati doch alles im Lot, da ja logischerweise alle für die Nati spielen wollen, sonst wären sie dem Aufgebot nicht gefolgt.. also bewerten Sie alle Spieler in der Nati durchwegs positiv.