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Shaqiri: «Pflicht erfüllt, nicht mehr und nicht weniger»
Aus Sport-Clip vom 28.03.2021.
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Nati-Stimmen nach 1:0-Sieg «Wir haben das sehr gut gemeistert»

Die Schweizer Nati gewinnt auch das 2. WM-Qualifikationsspiel. Das sagen die Protagonisten zum 1:0-Erfolg über Litauen.

«Pflicht erfüllt, nicht mehr und nicht weniger», sagte Xherdan Shaqiri nach dem 1:0-Sieg in der WM-Qualifikation gegen Litauen in St. Gallen. Der Liverpool-Söldner war in der 2. Minute für den goldenen Treffer besorgt.

Warum es nicht zu mehr gereicht hat? «Die kleinen Mannschaften sind besser geworden. Litauen hat mit 11 Mann verteidigt, dennoch haben wir viele Chancen erspielt.» Das Verdikt Shaqiris fällt denn auch positiv aus: «Wir haben das sehr gut gemeistert, aus 2 Spielen 6 Punkte geholt und sind auf dem besten Weg.»

Auch Goalie Yann Sommer will auf das Positive fokussieren. «Die 3 Punkte sind das Wichtigste. Es war zäh, auf einem schwierigen Terrain, gegen eine Mannschaft, die sehr defensiv stand.»

Klar habe man den Anspruch, höher zu gewinnen. «Aber», so Sommer weiter, «eine WM-Qualifikation ist kein Spaziergang.» Beim Testspiel gegen Finnland am Mittwoch wird der 32-Jährige aus familiären Gründen nicht dabei sein.

Mangelnde Chancenauswertung als grosses Manko

Nati-Trainer Vladimir Petkovic war nach dem glanzlosen Erfolg nicht wunschlos glücklich: «Ich bin nicht zufrieden mit der Energie, die wir gebracht haben.» Und was ihn besonders fuchste: die mangelhafte Chancenauswertung: «Bei 22 Torschüssen müssen mehr Tore fallen.»

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Petkovic: «Es hat die Energie gefehlt»
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Sicher habe die Müdigkeit vom letzten Duell in Bulgarien (3:1) eine Rolle gespielt, fuhr der 57-Jährige fort. Das knappe Resultat sei auch eine Warnung. «Wir müssen präsenter sein.»

SRF zwei, sportlive, 28.3.2021, 20:20 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Gasser  (allesrotscher)
    Die Kommentare von Ueli v. K. kann man nicht wirklich ernst nehmen. Er glaubt immer noch die Welt drehe sich nur um und für ihn. So gesehen verstehe ich seinen ständigen Frust.
    Mein Beileid Ueli ist Ihnen gewiss.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    «Wir haben das sehr gut gemeistert»-Genau,das ist es; sich sofort einer solchen Selbstzufriedenheit hinzugeben,zeigt, das die Einstellung der Mannschaft immer wieder nicht stimmt. Sie hätten vielleicht sagen müssen: "Das beste sind die drei Punkte, aber sonst spielten wir einen schlechten Match,haben zu wenig gekämpft".Das wäre für mich adäquat gewesen.Denn mit obiger Einstellung ist nie an einen Gewinn eines Europa- bzw. Weltmeisters zu denken.Auch nicht an einen Vorstoss unter die letzten 4.
    1. Antwort von Martin Gebauer  (Mäde)
      Kritisieren und runtermachen ist immer einfach. An der Computertastatur ist jeder ein Nationaltrainer und weiss grundsätzlich alles besser. Ich gehe davon aus, dass sie noch nie in ihrem Leben so viel Druck verspürten, wie es Spitzensportler*innen täglich gewohnt sind. Man kommt nicht einfach so in eine Fussballnationalmannschaft. Der Weg dorthin ist mit Opfern und Entbehrungen verbunden, von denen sie nicht mal im Ansatz eine Vorstellung haben. Anders kann ich mir ihren Verriss nicht erklären.
    2. Antwort von Christian Casutt  (Christian_C_57)
      Herr von Känel hat absolut recht. Von hochbezahlten Profis sollte man erwarten können, dass sie - unabhängig vom Gegner - 90 min. fighten und nach dürftigen Leistungen nicht die immer gleichen sinnbefreiten Platitüden von sich geben. Unsere Nati hat ein riesiges Mentalitätsproblem. Wir haben es hier nicht mit eine Juniorenmannschaft, sondern mit erfahrenen, gestandenen Profis zu tun. Wenn die jetzt noch nicht „kapiert“ haben, um was es geht, lernen sie es nicht mehr.