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Legende: Video Tami besetzt die neue vollamtliche Stelle rund um das Nationalteam abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus sportaktuell vom 01.07.2019.
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Neuer Job beim SFV Pierluigi Tami wird Nati-Direktor

Der 57-Jährige war zuletzt Trainer in Lugano und wird nun den neu geschaffenen Posten beim SFV besetzen.

Die Schaffung einer neuen Funktion «Sportlicher Leiter Nationalteam» war das Resultat der Analyse von Bernhard Heusler, die im Nachgang zur Doppeladler-Affäre und den damit verbundenen Kommunikationspannen beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) durchgeführt worden war.

Nun ist dieser Posten besetzt worden. Pierluigi Tami soll diese neue Funktion ausfüllen. Der 57-Jährige wird für das A-Nationalteam sowie die U21-Auswahl zuständig sein.

Legende: Video Tami: «Ich sehe Petkovic nicht als schwierige Persönlichkeit» abspielen. Laufzeit 02:34 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 01.07.2019.

Tami mit dem Verband bereits vertraut

Tami war zuletzt als Trainer von Lugano tätig, war bei den Tessinern aber Anfang April 2018 freigestellt worden. Tami kennt sich beim SFV aus, trainierte er doch schon diverse Nachwuchs-Auswahlen und stand bei der A-Nati als Assistent im Einsatz.

Weil die A-Nati in den kommenden Monaten mit der EM-Qualifikation wichtige Termine hat, will Tami zuerst das Gespräch mit Leuten von der Super- sowie Challenge League suchen. «Ich biete Vladimir Petkovic natürlich meine Unterstützung an, aber er muss sich auf seine Aufgaben konzentrieren können», so Tami.

Der Tessiner war einer von 4 Kandidaten, die vom SFL-Ausschuss zu Gesprächen eingeladen wurden. Auch Alain Sutter wurde als Anwärter auf den Posten gehandelt. Der 51-Jährige erteilte dem SFV aber eine Absage, er bleibt Sportchef beim FC St. Gallen.

Ob Tami deshalb also nur 2. oder 3. Wahl ist? «Alle 4 wären fähig und in der Lage gewesen, dieses Amt auszuführen. Es gab nicht nur eine Nummer 1», so SFL-Präsident Heinrich Schifferle dazu.

Sendebezug: Radio SRF 3, Bulletin von 16:00 Uhr, 01.07.2019

7 Kommentare

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  • Kommentar von Max Flobim  (Superwoman)
    Dass die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft einen Menschen braucht, der in schwierigeren Situationen etwas darstellt, dass wissen wir zwischenzeitlich sehr gut. Tami ist ein Fussball-Fachmann. Ob er auch ein guter Kommunikator ist, wissen wir noch nicht so genau. Besser als Petkovic wird er sicher sein, das ist aber auch keine grosse Kunst. Geben wir ihm eine Chance, denn die hat er verdient, die haben alle Menschen in neuen Ämtern verdient. Sutter wollte fast niemand, Spycher wollte eh nicht
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  • Kommentar von Hubert Glauser  (hubiswiss)
    Ich denke Tami wird dann vermehrt Interview Themen wahrnehmen wie das Bierhof in DE macht. Die Spieler u. Trainer stehen dann weniger direkt im Fokus ausserhalb des Platzes.
    Sie müssen aber dann auf dem Platz Leistung liefern da sie sich auf das wesentliche Konzentrieren können.
    Die Einheit zwischen Petkovic und Spieler stimmt und funktioniert. Und gerade Rechtskonservative Schweizer haben auch mit Tami ein Probleme da er kein Eidgenosse ist.
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  • Kommentar von Serge Mühlematter  (Lautrec)
    Ein sportlicher Leiter macht ja Sinn bei einem Verein.
    Was ist sein Pflichtenheft?
    Dieses Geld würde besser in die Ausbildung von Juniorentrainern oder Schiedsrichtern investiert.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Mühlematter, die Einführung des neuen Jobs ist von Heusler/Heitz nach einer intensiven Abklärung empfohlen worden, also von anerkannten Fachleuten und zwar vor rund 7 Monaten. Nun kommen Sie nach so langer Zeit und bestreiten, dass dieser Job sinnvoll ist, obwohl Sie nicht einmal wissen, welche Aufgaben (Pflichtenheft) dazu gehören. Wie es scheint, haben Sie sich nicht die Mühe gemacht, die Medienkonferenz zu verfolgen. Sie hätten Einiges über das Pflichtenheft erfahren können.
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