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Okafor leicht verletzt Yakin: «Gute Erkenntnisse» aus ungewohntem Setting

Die Nati muss nach Worten des Cheftrainers defensiv mehr arbeiten, damit sie mit Top-Teams mithalten kann.

Trotz der Niederlage im prestigeträchtigen Nachbarduell gegen Deutschland haben sich die Nati-Protagonisten im Nachgang zumindest teilweise zufrieden gezeigt.

Nati-Coach Murat Yakin würdigte die Effizienz seines Teams und identifizierte einen Schlüsselmoment: «Vor der Halbzeit haben wir fast das dritte Tor erzielt und dann leider im Gegenstoss das 2:2 kassiert.» Tatsächlich hätte ein Zweitore-Rückstand den spielerisch überlegenen Gast vermutlich etwas in Nöte gebracht.

Die vier Gegentore sind aber auch Yakin zu viel. «Wirtz macht seine zwei Tore hervorragend, aber die beiden aus Standards können wir verhindern. Wir müssen in der Defensive mehr arbeiten.»

Okafor angeschlagen

Dass er gleich alle zehn Feldspieler auswechseln konnte, wertete Yakin als zweifach positiv: «In der für die Spieler strengen Frühlingsphase müssen wir die Belastung unter Kontrolle haben. Und ich kann anderen Spielern die Chance geben, sich länger zu zeigen als fünf Minuten.»

Gerne hätte er auch Noah Okafor eingesetzt, aber der Rückkehrer habe sich beim Einlaufen verletzt. Es handle sich um nichts Gravierendes, sondern um «muskuläre Probleme», versicherte Yakin. Ein Satz des Trainers lässt ebenfalls aufhorchen: «Wir haben eine Startaufstellung, und die haben wir heute wieder gezeigt.»

Xhaka: «Verdient verloren»

Captain Granit Xhaka bemängelte: «Wir hatten zu viele einfache Ballverluste. Gegen Mannschaften von solcher Qualität sind diese tödlich. Und das war heute so. Wir haben verdient verloren.» Dennoch sei es ein guter Test gewesen, aus dem man viel lernen könne – auch vom Gegner.

Wirtz: «Es war ein geiles Tor»

Deutschlands Matchwinner Florian Wirtz durfte selbstredend auf einen guten Abend zurückblicken. Der Stürmer des FC Liverpool erzielte zwei Tore selbst und war an den beiden anderen beteiligt. «Ich erwarte von mir, eine Mannschaft anzuführen und Spiele zu entscheiden. Das ist mir heute gelungen», meinte der 22-Jährige.

Zu seinem 3:2-Traumtor sagte er: «Ich wollte den Ball aufs Tor bringen. Dass er so eingeschlagen ist, ist dann ein kleines Extra. Es war ein geiles Tor.» Wirtz' höfliche Abschiedsworte tun dann auch der Nati gut: «Ich bin ein grosser Fan, wie die Schweizer Fussball spielen, weil sie versuchen, mitzuspielen und vorne draufgehen.»

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