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Presseschau zu Schweiz-Belgien «Spektakel», «Happy End», «Blamage»

Nach dem 5:2 der Nati in der Nations League gegen die «Roten Teufel» zieht die Schweizer Presse den Hut.

Nach dem 0:1 gegen Katar hatte nicht viel auf ein 5:2 gegen den Weltranglisten-Ersten gedeutet. Doch die Nati habe «eine tolle Reaktion» gezeigt, so der Blick. «Wie sie nach dem 0:2 zurückkommt, wie sie die Belgier danach dominiert, ist beeindruckend», so das Blatt weiter.

Die ‹Teufel› sind auseinandergefallen. Ihre Angriffe schmolzen wie der Käse bei einem Raclette
Autor: La dernière Heure

Ins selbe Horn stösst die NZZ. Nach einem Kaltstart hätten die Nati-Spieler «Mut und Überzeugung» gewonnen. «Sie markierten Präsenz in den Zweikämpfen, siegten in vielen Laufduellen, spielten präzise Kurzpässe und Flanken.»

Petkovic und Seferovic herausgehoben

Der klare Sieg sei auch einer des Trainers, so die NZZ weiter: «Petkovic mag eigenwillig wirken, er mag nicht der Liebling des Publikums sein. Aber er hat nun bewiesen, dass er das Team weiterbringt.»

Mit Haris Seferovic wird auch der Matchwinner nach seinem Hattrick überschwänglich gelobt. Der Mann, der noch vor einem Jahr in Basel gegen Nordirland ausgepfiffen wurde, «dieser Stürmer, der so viel arbeitet und doch in erster Linie daran gemessen wird, dass er zu viele Chancen vergibt.»

Ganz anders sieht die Gefühlswelt nach dem 2:5 in Belgien aus. Im Land des Weltranglisten-Ersten fragt man sich stellvertretend bei La dernière Heure: «‹Teufel›, was ist in euren Köpfen passiert?».

Gar von arroganten Belgiern und einer Blamage ist bei Het Laatste Nieuws die Rede. «Die ‹Teufel› sind auseinandergefallen. Ihre Angriffe schmolzen wie der Käse bei einem Raclette», meint La dernière Heure.

Legende: Video Zusammenfassung Schweiz - Belgien abspielen. Laufzeit 01:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.11.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.11.18, 20:05 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Ludwig (Heinz Ludwig)
    Habe immer geglaubt der amtierende Weltmeister sei die Nr 1? Um was ging es ausser der Ehre?
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  • Kommentar von Martin Biedert (Bidi)
    Man kann ein spiel immer positiv oder negativ sehen. Mich haben die schweizer sehr positiv überrascht. Musste es auf ORF nachbetrachten. Da war man sehr angetan von der leistung der eidgenossen. Sogar s'schneggerl (prohaska) meinte, man müsse den hut ziehen, gegen starke belgier so zu gewinnen.
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  • Kommentar von Marcel Hauser (Nyota)
    Ich denke, dass das mit dem " Mann vom Sursee" damit zusammenhängt, dass SRF versucht die Schweiz zu vereinen und die vielen vom Namen her ausländisch klingenden Spieler bewusst als Schweizer darzustellen möchte. Im Grunde eine Gute Idee... aber es klingt tatsächlich etwas komisch...:-) Die Schweizer haben gut gespielt. Aber der Schiedsrichter hat etwas mitgeholfen meiner Meinung nach. Der Penalty ist kein klarer Penalty und das Handspiel des Schweizers im Strafraum hätten ein 4:3 machen können
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    1. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      das ist ein Gag, weil Ruefer früher immer wieder vom Mann aus Sursee sprach. Mittlerweile gehört es einfach dazu, vom Mann aus Sursee zu sprechen, das ist bereits Kult! Den Penalty kann man geben und das Hands kann man genauso nicht geben, je nach Perspektive wirkte es anders, für ein schlüssiges Urteil hätte es aber noch eine weitere Verlangsamung gebraucht. Ein Penaltypfiff wäre schon ultrahart gewesen
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Lesen sie das Regelwerk und dann wissen sie dass das nie ein Penalty war_ Gerade für dieses jahr haben sich die Schiedsrichter darauf geeignet das wenn der Arm und den Körper angelehnt ist kein Penalty gepfiffen wird! Der Schiedsrichter wahr gut und wenn sie einen Penalypfif wirklich in frage stellen wollen , dann den der den Schweizern in Belgien nicht gegeben wurde. Ich fand der Schiedsrichter hat sehr gut gepfiffen. wäre forh wenn diese Qualität auch in der Super League zu sehen wäre !
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