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Petkovic: «Wir haben unseren Charakter gezeigt.»
Aus sportlive vom 15.10.2019.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 27 Sekunden.
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Stimmen zum 2:0 gegen Irland Riesiger Stein fällt der Nati vom Herzen

Nach dem kapitalen Sieg über Irland zeigten sich Trainer und Spieler gelöst. Der Druck der letzten Monate war enorm.

Fixiert ist die EM-Qualifikation noch nicht. Doch der 2:0-Heimsieg gegen Irland war aus zwei Gründen der wohl wichtigste Schritt dazu:

  • Resultatmässig: 4 Punkte in den Spielen gegen Georgien (15.11.) und Gibraltar (18.11.) in den abschliessenden Gruppenspielen reichen.
  • Psychologisch: Der «Fluch» der unnötigen Gegentore in den Schlussminuten der letzten Spiele lastete offenbar schwer auf Spielern und Trainer.

Das war den gelösten Kommentaren nach der Partie zu entnehmen. Nati-Coach Vladimir Petkovic sprühte vor (Sprach-)Witz, scherzte über seine angebliche Zeitungslektüre vor den Spielen und die Terrainverhältnisse.

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«Habe auch gelesen, dass es ein wichtiges Spiel ist»
Aus sportlive vom 15.10.2019.
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Im ernsten Teil der Analyse ging er auf die spielerische Überlegenheit der Schweiz in der gesamten Kampagne ein («manchmal provozierten wir dabei zu wenig Glück») und auf die schwierigen Minuten nach Rodriguez' verschossenem Penalty: «Alles kommt wieder hoch. Man denkt dann: ‹Jederzeit kann ein langer Ball zu einem Gegentor führen.› Aber wir sind mit hohem Pressing gut aus der Situation herausgekommen.»

«Joker» stechen

Auch die Einwechslungen hätten sich gelohnt, sagte Petkovic weiter. In der Tat erzwangen die eingewechselten Renato Steffen und Edimilson Fernandes das 2:0, das als Duffy-Eigentor in die Statistik eingeht.

Keeper Yann Sommer gestand, das Spiel sei «eine grosse Challenge für die Mannschaft» gewesen. «In den letzten Monaten prasselte viel auf uns ein. Es ist eine grosse Erleichterung.»

Stürmer Haris Seferovic meinte: «Wir hatten eine negative Phase, in der uns zuletzt die Konzentration oder ein Quäntchen Glück fehlte. Heute war das Gegenteil der Fall.» Auch Denis Zakaria, der im Stade de Genève zu einem Heimspiel kam, sagte: «Wir haben gezeigt, dass wir die 3 Punkte bis in die 90. Minute verteidigen können.»

Embolo nicht verletzt

Breel Embolo räumte ein, dass man vor dem 2:0 erneut gezittert habe. «Aber wir haben es alle gut gemacht». Entwarnung gab der Stürmer betreffend seines humpelnden Ganges gegen Spielende: «Ich erhielt mehrere Schläge, aber ich bin gesund.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.10.19, 20:10 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Sogar das Tor hat sich weit geöffnet für den Gruppensieg, doch noch ist aber auch gar nichts gewonnen. Ein Absturz auf den 3 Platz ist ebenso denkbar.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Röthenmund, ein Absturz ist nur denkbar, wenn man schon weiter oben ist. Die Schweiz ist aber im Moment nicht weiter oben, sondern auf Platz 3. Sie könnte also gar nicht abstürzen, sondern sich nur nach oben verbessern.
    2. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Ich meinte es, den Resultaten und Voraussetzungen mit der man gestartet ist. Als Favorit starten und dann auf Platz 3 zu landen ist ein Absturz. Doch wie gesagt der kann vermieden werden.
    3. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Haben sie die Zusammenfassung von Gibraltar vs. Georgien gesehen? Georgien mag ein unangenehmer Gegner sein, aber ich bin mir sicher, dass die Schweiz beide verbliebenen Spiele gewinnt.