«Experimentieren», betonte der deutsche Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem ersten Härtetest in Basel, «werden wir nicht mehr!» Heisst: Die Start-Elf am Freitag gegen die Schweiz wird schon derjenigen ähneln, die am 14. Juni in Houston zum WM-Auftakt gegen Neuling Curaçao auflaufen wird.
Im Tor steht Oliver Baumann, Luxusprobleme bekundet Nagelsmann mit seinen drei Innenverteidiger-Grössen Antonio Rüdiger, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck – letzterer ist wegen seiner Stärke im Aufbauspiel gesetzt.
Karl und Co. von der Bank?
Weiter vorne fehlen den Deutschen mit Aleksandar Pavlovic und Jamal Musiala zwei Stammspieler verletzt, neben Leon Goretzka könnte deshalb der nachnominierte Stuttgarter Angelo Stiller zum Zug kommen. Musialas Part im offensiven «Dreizack» mit Florian Wirtz und Kai Havertz fällt Serge Gnabry zu.
Bayerns Sturmjuwel Lennart Karl gehört wie Josha Vagnoman, Anton Stach oder Kevin Schade zu den «drei, vier», die sich laut Nagelsmann «zeigen können».