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Yakin will fleissig wechseln Deutschland als «WM-Vorgeschmack» für die Nati

Mit dem Testspiel gegen Deutschland startet die Nati ins WM-Jahr. Die Vorfreude bei Trainer und Spielern ist gross.

Die Schweizer Nati hat in der jüngeren Vergangenheit gegen Deutschland keine schlechte Figur gemacht. In den letzten 4 Duellen gab es keine einzige Niederlage. Auf das fast schon legendäre 5:3 unter Ottmar Hitzfeld in Basel 2012 folgten drei Unentschieden in Ernstkämpfen: Ein 1:1 und ein 3:3 vor 6 Jahren in der Nations League und das 1:1 zur Abschluss der Gruppenphase an der EURO 2024.

Die Serie möchte Captain Granit Xhaka weiterführen. Gleichzeitig betont er: «Favorit sind wir definitiv nicht. Es ist im Hinblick auf die WM eine gute Möglichkeit, herauszufinden, wo wir stehen.»

Erster Schritt auf dem Weg zu historischer WM?

Murat Yakin sieht den Test am Freitag in Basel gegen den grossen Nachbarn als weitere gute Gelegenheit, eine Top-Nation zu fordern. «Es wird ein Vorgeschmack auf das WM-Jahr. Wir wollen uns mit den besten Teams messen. Die Spieler sollen mit Freude in die Partie gehen und ihre Chance packen», erklärt der Nati-Coach. Im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko will Yakin nichts weniger als «die beste Schweizer WM der Geschichte» spielen.

Dass aufgrund einer Regeländerung in Testspielen nun mehr Auswechslungen erlaubt sind, will Yakin ausnützen. «Ich werde zunächst die Besten auf den Platz schicken. Das haben sie sich in der WM-Qualifikation verdient. Dann haben wir aber die Möglichkeit, praktisch alle Spieler auszuwechseln», kündigt er an. Damit wird die Mannschaft zumindest zu Beginn im bekannten 4-2-3-1 auflaufen.

Fit meldet sich auch Xhaka. Die Achillessehnenprobleme, die ihn bis Mitte Februar ausser Gefecht gesetzt hatten, seien definitiv überwunden.

Okafor mit Bewährungschance

Denis Zakaria dürfte im Lauf des Spiels erstmals in der Nati als Innenverteidiger getestet werden – ein Experiment, das Yakin schon länger plant. Gespannt sein darf man auch auf die zu erwartenden (Teil-)Einsätze der Offensiv-Rückkehrer Noah Okafor und Alvyn Sanches. «Er hat sich im Training sehr gut integriert und gezeigt, was er drauf hat», sagt Yakin über Okafor. «Er kann zeigen, was er in England bezüglich Härte, Laufbereitschaft und Intensität gelernt hat.» Sanches wolle man behutsam wieder an die Mannschaft heranführen.

Die möglichen Aufstellungen

  • Schweiz: Kobel; Widmer, Elvedi, Akanji, Rodriguez; Xhaka, Freuler; Vargas, Rieder, Ndoye; Embolo.
  • Deutschland: Baumann; Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Raum; Stiller, Goretzka; Undav, Gnabry, Wirtz; Havertz.

Resultate

Livestream auf srf.ch/sport, 26.03.2026, 15:40 Uhr ; 

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