- St. Gallen wirft Basel im Viertelfinal zuhause nach einem 2:1-Sieg aus dem Schweizer Cup.
- Das Siegtor der «Espen» fällt erst in der 93. Minute durch Carlo Boukhalfa.
- Im Halbfinal gastiert der FCSG in Yverdon. Im anderen Duell vom Mittwoch setzt sich Stade-Lausanne-Ouchy gegen Luzern durch.
Aller guten Dinge sind drei? Nicht so bei Stephan Lichtsteiner. Der FCB-Trainer musste auch in seinem 3. Spiel am Ende als Verlierer vom Platz. Die Basler scheitern im Cup-Viertelfinal an St. Gallen.
Und es war eine empfindliche Niederlage für den FCB. Nach dem Out in der Europa League und dem beträchtlichen Rückstand von 13 Punkten in der Liga auf Leader Thun muss der Doublesieger nun wohl alle drei Saisonziele abschreiben.
Der Nackenschlag im Kybunpark kam in der dritten Minute der Nachspielzeit. «Espen»-Offensivmann Carlo Boukhalfa liess man zu viel Platz im Strafraum. Der Deutsche zielte gekonnt aufs lange Eck und schoss St. Gallen zum ersten Mal seit 4 Jahren wieder in den Cup-Halbfinal.
St. Gallen trifft nach 53 Sekunden
Von der Lichtsteiner-Equipe kam schlicht zu wenig. Der erhoffte Trainereffekt nach der Entlassung von Ludovic Magnin blieb erneut aus. Zwar konnten sich die Basler nach dem 1:1-Ausgleich durch Joker Giacomo Koloto aus dem Nichts wieder Hoffnungen machen (65.), die aber am Ende erstickten. Für den 18-Jährigen war es das erste Tor als FCB-Profi.
Wegweisend für den St. Galler Sieg war der fulminante Start in die Partie gewesen. Nach 53 Sekunden netzte Aliou Baldé bereits hinter Mirko Salvi ein. Vor Ablauf der regulären Spielzeit merkte man, dass das Team von Enrico Maassen die Extrameile in Form einer Verlängerung um jeden Preis verhindern wollte. Mit Erfolg.
So geht's weiter
Die Cup-Halbfinals werden am 18./19. April ausgetragen. Dann kämpfen die Super-League-Vertreter St. Gallen (gegen Yverdon) und GC (gegen Stade-Lausanne-Ouchy) jeweils im Waadtland gegen einen Unterklassigen um ein Finalticket.