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Zusammenfassung Servette - Basel
Aus Sport-Clip vom 23.11.2019.
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0:2-Niederlage in Genf Basel stolpert gegen Servette

Der Frust war den FCB-Spielern nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Valentin Stocker rempelte Schiedsrichter Karim Abed leicht an und beleidigte diesen mit einer sarkatischen «Daumen hoch»-Bewegung. Dafür sah er die rote Karte. Er wird damit im Top-Spiel kommende Woche gegen YB fehlen.

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Schiedsrichter zeigt Stocker die rote Karte
Aus Sport-Clip vom 23.11.2019.
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Startfurioso von Servette

Es war das unschöne Ende einer Partie, die aus FCB-Sicht bereits äusserst ungünstig begonnen hatte. Die Rauchschwaden des abgefeuerten Pyro-Materials waren kaum verzogen, da lag das Heimteam bereits in Front. Varol Tasar hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und mit seiner perfekt getimten Flanke Miroslav Stevanovic gefunden. Dieser netzte mittels Hechtkopfball gekonnt ein.

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Das frühe Führungstor durch Stevanovic
Aus Sport-Clip vom 23.11.2019.
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Nur wenige Zeigerumdrehungen nach dem Führungstreffer vergab das Heimteam zwei weitere Top-Chancen.

Basel ohne Ideen

Und der FCB? Die Gäste agierten weitestgehend fantasielos, gefährlich wurden sie bezeichnenderweise nur durch Standards. In der 23. Minute knallte ein Freistoss von Omar Alderete an die Latte.

Nach der Pause zog sich Servette zurück und überliess dem FCB das Spieldiktat. Dieser wusste aber auch fortan wenig mit dem Ballbesitz anzufangen. Die grösste Aufregung herrschte nach einem «Beinahe-Eigentor» durch Stevanovic.

Koné mit der Entscheidung

Die besseren Chancen hatte auch in der zweiten Halbzeit Servette. Der auffällige Tasar traf in der 77. Minute aber nur den Pfosten, beim Kopfball von Kore Koné glänzte Basel-Torhüter Jonas Omlin mit einem tollen Reflex. Nichts zu halten gab es dann kurz vor dem Schlusspfiff, als Koné zum 2:0 abstaubte und seine tolle Leistung mit einem Torerfolg krönen konnte.

Während Servette den 3. Sieg in Serie feiert, verpasst der FCB den Sprung an die Tabellenspitze. Mit einem Sieg hätte das Team von Marcel Koller Leader YB zumindest vorübergehend ablösen können.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 23.11.19, 20 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    Berühre nur einmal den Refree im Eishockey !!!! Im Fussball darf sich das Stocker erlauben und Ajemi doppelt verbal nach. Richtig !! 2x Rot. Im Eishockey werden Spieler wochenlang gesperrt. Richtig, Respekt, no Ref no Game. Im Fussball wird sicher beschwichtigt und die Strafe reduziert. Wetten?
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  • Kommentar von Thomas Zehnder  (Thomas Zehnder)
    Selten blöd von Stocker... gerade als Captain müsste er erwas mehr Contenance besitzen. Jeder Fussballer, vom Junior bis zum Profi weiss eigentlich "don't touch the Schiri" ! Dazu noch der sarkastische Daumen hoch... Auf der anderen Seite ist der Schiri auch nicht souverän. In dieser Situation müsste er Stocker resolut zurecht weisen und mit Gelb verwarnen. Den eine Tätlichkeit war es ja auch nicht.
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  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Aha der Schiedsrichter ist schuld an der Niederlage. Ist ja nichts neues, und wenn Herr stocker selber sagt „ich habe ihn nur leicht berührt“ dann hat er ihn eben berührt, und das hat der Schiedsrichter gesehen.
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