Für die grössten Schlagzeilen in der Winterpause hat der FC Lugano gesorgt – das jedoch unfreiwillig. Der Ausraster von Kevin Behrens in einem Testspiel war in aller Munde. Anschliessend wurde der Vorfall intern aufgearbeitet. Ein Einsatz des Deutschen beim Rückrundenstart der Tessiner in Luzern ist nicht auszuschliessen.
Dabei hätten die Luganesi eigentlich keinen Grund gehabt, um derart wütend zu sein: Vor der Winterpause lief es formidabel. Drei Siege reihten die Tessiner aneinander, aus den letzten neun Partien setzte es 20 Punkte ab. So viele holte kein anderes Team in dieser Zeit.
Klarer Favorit
Beim Duell in Luzern sind die Rollen klar verteilt. Auch, weil die Innerschweizer in Heimspielen bislang nur gerade sieben Punkte holten. Erschwerend hinzu kommt, dass Lugano die letzten vier Direktduelle alle gewonnen hat, dreimal gelang Luzern nicht mal ein Tor.
Eigentlich spricht alles für Lugano. Doch das Teamgefüge wirft Fragen auf. Hat die Mannschaft Behrens' Ausraster so einfach weggesteckt? Eine erste Antwort darauf gibt's am Samstag.