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2:3-Niederlage in Basel Luzerns Aufholjagd bleibt unbelohnt

Kurz nach der Pause stellte Albian Ajeti für den FCB auf 3:0. Der Nati-Stürmer verwandelte eine Hereingabe des aus Luzerner Sicht kläglich alleingelassenen Samuele Campos per Kopf.

Die Basler führten damit den Sturmlauf der ersten 45 Minuten fort, die Luzerner schienen weiter völlig neben den Schuhen. Die Entscheidung in diesem Spiel war scheinbar gefallen. Dann kamen die 3 Minuten des Shkelqim Demhasaj:

  • 51. Minute: Ruben Vargas dribbelt sich über die rechte Seite nach vorne und spielt Demhasaj frei. Dieser verwandelt direkt und gekonnt unter die Latte.
  • 54. Minute: Demhasaj lässt im Strafraum einen schwach agierenden Eray Cömert aussteigen und markiert per Schlenzer den 2:3-Anschlusstreffer.

Im Anschluss entwickelte sich ein ansprechendes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Basel konnte den Sack nicht selber zumachen, der Ausgleich wollte den Gästen allerdings ebensowenig gelingen.

Offsideverdächtiger FCB-Treffer

Zdravko Kuzmanovic hatte in der 18. Minute das Skore für den FCB vom Elfmeterpunkt eröffnet. Luzerns Marvin Schulz hatte eine Hereingabe äusserst ungeschickt mit dem ausgestreckten Arm pariert. Kuzmanovic war der 17. Basler Torschütze in dieser Saison. Kein anderes Team in der Super League weiss so viele Skorer in seinen Reihen.

10 Minuten später stellten die Basler nach einer Standard-Situation auf 2:0: Innenverteidiger Eder Balanta verwandelte eine Kopfball-Vorlage von Positionskollege Cömert per Volley. Allerdings war Cömert wohl aus leichter Abseitsposition gestartet.

Basler B-Elf im Unglück

Für den FCB standen 9 neue Akteure im Vergleich zum YB-Spiel vom Sonntag auf dem Platz: Trainer Marcel Koller hatte wohl bereits den Cupfinal im Hinterkopf. Allerdings musste sich mit Silvan Widmer ausgerechnet einer der Verbliebenen nach 20 Minuten verletzt auswechseln lassen.

Luzern kann die «Bebbi» damit auch im 4. Aufeinandertreffen in dieser Saison nicht bezwingen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 15.05.19, 20:00 Uhr

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco  (fäbufuessball)
    Der SFV sollte mal vorwärts machen, und dieses Spiel Luzern-GC zu werten. Am Besten lässt man das Resultat so stehen. Für alle Beteiligten wohl die fairste Lösung. Denn die Situation könnte grotesk werden, wenn der FCL am Ende wegen eines zuwenig geschossenen Tores vielleicht den EL-Platz verliert (Forfaitsieg 3-0). Könnte ja sein, das sich DESWEGEN, die Entscheidung bezüglich der Wertung dieses Spiels, so in die Länge zieht. Eine verzwickte Sache, meiner Meinung nach.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr D.B., das Reglement lässt nur den 3:0-Forfaitsieg zu. Hier ist nichts verzwickt, und heute ist erst der 4. Arbeitstag nach dem Abbruch. Das Spiel wurde nicht fertig gespielt, weshalb man nicht den effektiven Spielstand werten kann. Es weiss auch niemand, wie das Spiel ohne Abbruch ausgegangen wäre. Zwar eher unwahrscheinlich, aber möglich, dass GC noch 1 Tor geschossen hätte. Davon abgesehen, hat die Schweiz 5 Europacupplätze, und mit einem Forfaitsieg liegt Luzern aktuell auf dem 4. Platz.
    2. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Ich verstehe ihren Unmut. Das Reglement lässt aber keinen 4:0 Sieg von Luzern zu. Ich gehe davon aus, dass der FC Thun keine Punkte mehr macht, dann hat es der FC Luzern gegen den FCZ und YB in der eigenen Hand, ob er europäisch spielt.
  • Kommentar von tom tudo  (tudo)
    Lustige schreiber.
    Schön für den FCB aber luzern hat noch 3 punkte und einige tore dazu.
    Darum neu auf platz 4.
  • Kommentar von Manuel Mettler  (Hallohallohallo)
    Wiedermal typisch FCB... profitiert von einem Fehlentscheid wie mittlerweile fast in jeder Runde... bin eigentlich gegen den VAR aber im Bezug der Bevorteilung vom FCB ist dies mehr als nötig...
    1. Antwort von Matthias Schönenberger  (matthisch)
      Haha sogar wenns dem FCB nicht läuft sind die Hater noch am eine Bevorteilung suchen.
    2. Antwort von Martin Degen  (made)
      Bruuchsch es Nastüechli?! ;-)