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Zusammenfassung Servette - Basel
Aus Sport-Clip vom 27.09.2020.
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2. Runde Super League Basel unterliegt Servette nach früher roter Karte

Es brauchte eine ganze Menge Geduld und letztlich einen Penalty, ehe Servette im heimischen Stade de Genève den Ball doch noch in Basels Tor unterbrachte. Miroslav Stevanovics Kopfball (75.) war am Arm von Basels Albian Hajdari abgeprallt. Der kurz zuvor eingewechselte Alex Schalk versenkte den fälligen Elfmeter souverän.

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Schalk schiesst Servette per Penalty zum Sieg
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Zu diesem Zeitpunkt spielte Basel längst nur noch zu zehnt. Jasper van der Werff hatte sich in der 30. Minute allein 3 konternden Genfern gegenübergesehen. Gegen den ballführenden Kastriot Imeri wusste er sich nur per Foul zu behelfen – Notbremse und Rot für van der Werff. Es war eine von drei Szenen, die im ersten Durchgang für Aufregegung sorgten:

  • 3. Minute: Die Stadionuhr in Genf hat die 3-Minuten-Grenze noch nicht erreicht, als es im Basler Strafraum ein erstes Mal lichterloh brennt. Gleich zweimal bringt das Heimteam den Ball tief in den FCB-Sechzehner. Bei der zweiten Gelegenheit hämmert Koro Koné das Leder aus 4 Metern an die Latte.
  • 21. Minute: Basels Edeltechniker Edon Zhegrova setzt zum Dribbling an. Kurze Zeit später zappelt der Ball im Netz, Valentin Stocker hat eiskalt von halblinks abgezogen. Doch der Knopf in Ohr von Schiedsrichter Luca Piccolo meldet sich. Nach VAR-Konsultation annulliert er den Treffer. Zhegrova hatte Genfs Arial Mendy mit unlauteren Mitteln aus dem Weg geräumt. Doppelt bitter für Zhegrova: Der Kosovare wird kurze Zeit später (34.) aus taktischen Gründen ausgewechselt.

Nach dem Seitenwechsel tat sich ein oft ideenloses Servette äusserst schwer, aus der numerischen Überzahl Kapital zu schlagen. Dank dem Penalty reichte es nach der Auftaktniederlage im Léman-Derby doch noch zum ersten Dreier der Saison. Ciriaco Sforzas Basel bleibt seinerseits nach 2 Runden auf einem Punkt sitzen.

So geht es weiter

Basel empfängt bereits am Donnerstagabend ZSKA Sofia im Kampf um den Einzug in die Europa League. 3 Tage später gastiert die Sforza-Equipe beim FC Zürich. Ebenfalls am Sonntag muss Servette in den Osten zum FC St. Gallen reisen.

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Basels Frei und Genfs Frick zum Spiel
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SRF zwei, sportheute, 26.09.2020, 22:00 Uhr;

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59 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli Kumli  (uliswiss)
    Spielen die «BALEdrianer» in der Saison 2020/21 gegen den Abstieg? ;-) Nicht doch - oder etwa doch? «sFORZA FCB!»
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  • Kommentar von Andreas Reber  (Moonhut)
    aus meiner sicht sind alle (nicht) aktionen/entscheide seitens var/schiri korrekt oder sicher nicht falsch. der fcb hat auch schon von stritigen entscheide profitiert, gestern halt mal nicht, halb so schlimm. der fcb war halt gestern nicht tüchtg (fehlende qualität?) genug, servette aber umso mehr, ergo verdient gewonnen oder eben verloren. schlechte verlierer suchen den fehler immer bei den anderen...
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    1. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @ Reber: Entweder sie haben die Spiele nicht gesehen oder haben von den Regeln keine Ahnung! Das war in 10 Spielen ein nicht Super League würdig seitens Schiri/ VAR! Ich spreche von allen Spielen! Siehe Foul Görtler/ Nicht rot gegen Lucas!! Um nur 2 zu nennen!! Das kann doch nicht wahr sein!!
      Die Anhäufung der Fehler ist doch bedenklich. Genau darum haben wir kein Schiedsrichter mehr der Internationalle Klasse hat.. Das war bisher ein schlechter Witz!!
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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    (2)
    Wenn wir schon einen Var haben und wir im Anschluss an das Spiel jedesmal diskutieren müssen, warum griff er da ein und bei diesem Entscheid nicht. Dann ist dies nicht nur keine gute Entwicklung, sondern dann stelle ich mir als Fussball Fan schon die Frage.
    Für was genau haben wir einen Var?
    Wenn er dann nicht eingreifft?
    Kann ich nicht verstehen..
    In diesen 10 Spielen gab es viel zuviele Fehlentscheide und das ist einfach nicht gut..
    Da muss was gehen.. So kanns nicht weiter gehen!!!
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    1. Antwort von Patrick Armbruster  (Patrick Armbruster)
      Es ist eigentlich relativ einfach. Im ersten Fall musste der VAR eingreifen, weil der Schiri ein klares Foul übersehen hatte, welches dem Tor unmittelbar vorausging. Für sich genommen ein klarer Fall.

      Im zweiten Fall hatte der Schiri klare Sicht auf das Hands, und es war kein klarer Fehlentscheid, weswegen der VAR nicht eingriff.

      Dass die Hands-Regeln seit der "Klarstellung" unklarer und mehr Ansichtssache als je zuvor sind, hilft hier natürlich nicht.
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