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37. Runde der Super League 3:8! Thun gerät gegen YB vor der Meisterparty unter die Räder

Zumindest für den Moment hat YB die Hierarchie im Kanton Bern wieder hergestellt. Das Team aus der Bundesstadt, das schon die gesamte Saison den Erwartungen hinterherläuft, schoss sich im letzten Kantonsderby gegen Thun regelrecht den Frust von der Seele. Die Gäste deklassierten den Meister in der ausverkauften Arena in Thun gleich mit 8:3 (!) und erwiesen sich damit als Party-Crasher vor der lang ersehnten Pokalübergabe im Berner Oberland.

Vor allem in der zweiten Halbzeit spottete das Spiel jeglicher Beschreibung, nach dem Schlusspfiff war das torreichste Spiel in der Super-League-Geschichte (seit 2003) Tatsache. Den Torreigen eröffnete Samuel Essende in der 54. Minute per Penalty zum 4:2. Das dritte Tor des Franzosen war der Startschuss einer YB-Offensive, die diese Saison noch nie gesehen worden war.

Die eingewechselten Alan Virginius (64.), Christian Fassnacht (68./81.) und Chris Bedia (77.) legten für die Gäste nach. Thun beendete die Partie derweil nur zu neunt. Nachdem kurz vor dem Pausenpfiff Marco Bürki vom Platz geflogen war, erwischte es in der 76. Minute auch noch Jan Bamert. Für das einzige Highlight aus Thuner Sicht war Leonardo Bertone besorgt. Sein Weitschuss zum 3:7 war das schönste Tor (79.) eines denkwürdigen Nachmittags.

Nach Rastoder-Doppelpack geht nichts mehr

Dabei waren die Thuner zunächst durchaus gewillt, dem Publikum im letzten Heimspiel nochmals etwas zu bieten. Auf den frühen Rückstand, der durch ein Missverständnis zwischen Captain Bürki und Goalie Niklas Steffen bereits in der ersten Minute zustande kam, reagierte das Heimteam mit einem Doppelschlag. Mit seinen Saisontoren 14 und 15 drehte Thuns Topskorer Elmin Rastoder die Partie bis zur 13. Minute.

Doch auch die Gäste aus Bern wollten den mitgereisten Fans zumindest etwas für die enttäuschende Saison zurückgeben. Allen voran hatte Essende etwas gutzumachen. Der Stürmer, der im Winter vom FC Augsburg zu YB gewechselt war, war in elf Partien für die Berner torlos geblieben. In Thun gelangen ihm dafür gleich drei Treffer. Das erste Tor der Partie erzielte er nach gewonnenem Laufduell, sein Tor zum 2:2 (26./Penalty) leitete die denkwürdige YB-Wende ein.

So geht's weiter

In der letzten Runde der Saison 2025/26 ist Thun am Sonntag zu Gast in St. Gallen (16:30 Uhr). Gleichzeitig empfangen die Young Boys den FC Sion (live bei SRF).

Super League

SRF zwei, sportlive, 14.05.2026, 16:10 Uhr ; 

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