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Zusammenfassung Luzern – Servette
Aus Sport-Clip vom 08.05.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 16 Sekunden.
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4:0-Heimsieg gegen Servette Luzern mindestens in der Barrage und nur noch 3 Punkte hinter GC

Zehn Minuten vor dem Ende, als Luzern mit einem 2:0 im Rücken und einem Mann mehr agieren konnte, gab es vom Publikum in der swissporarena eine Standing Ovation. Die FCL-Fans goutierten so einen engagierten Auftritt ihrer Lieblinge.

Das Heimteam liess sich von diesem Support anstecken und machte mitten in dieser Euphorie den Deckel drauf auf die Partie gegen ein unangenehmes Servette. Nach einer schönen Kombination vollendete Ibrahima Ndiaye zum 3:0 (82.). Das war zu viel für die Genfer, die sich nun komplett aufgaben und gar noch das 0:4 kassierten (Nikola Cumic/86.).

Dank diesem Erfolg hat Luzern nichts mehr mit dem direkten Abstieg zu tun und steht mindestens in der Barrage. Der Rückstand auf das achtplatzierte GC, das gegen Sion mit 0:1 verlor, beträgt nur noch 3 Punkte.

Imeri zaubert, Sorgic trifft

In einer lange Zeit ereignisarmen 1. Halbzeit hatte Asumah Abubakar Luzern in der 38. Minute in Führung geschossen. Er profitierte dabei davon, dass Servettes Moussa Diallo das Abseits aufhob. Nach dem Seitenwechsel war es zuerst Genfs Nationalspieler Kastriot Imeri, der für Unterhaltung sorgte. Der Zauberfuss setzte zuerst einen Freistoss an die Latte und zwang FCL-Goalie Marius Müller kurze Zeit später mit einem Eckball zu einer Parade.

Doch das nächste Tor fiel auf der anderen Seite. Nach einem Konter steckte Abubakar auf Dejan Sorgic durch, der Jérémy Frick zum 2:0 bezwang. Danach kam nicht mehr viel von den Genfern, die ihre 4. Niederlage in Folge kassierten. Für Aufsehen sorgte einzig noch einmal Imeri, der innert 60 Sekunden zweimal Gelb sah und Luzern eine 20-minütige Überzahl bescherte.

So geht es weiter

Sowohl Luzern als auch Servette stehen am Mittwoch wieder im Einsatz. Der FCL gastiert beim FC Sion. Die Genfer empfangen im heimischen Stadion den FC Lugano.

Radio SRF 3, 8.5.22, 18:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    Zum x-ten Mal machten die Joker der Luzerner den Unterschied aus. Trainer Mario Frick macht schlichtweg einen Superjob. Beim Restprogramm der Beteiligten ist es sehr gut möglich, dass Luzern am Schluss nicht mehr auf dem Barrageplatz liegt. GC wird wohl kaum mehr punkten, weshalb der FCL noch mindestens 4 Punkte braucht, was durchaus machbar erscheint.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Luzern überrascht nun doch noch, wäre cool wenn sie GC noch abfangen würden.
    1. Antwort von Ueli Hugetober  (Ueli.67)
      Nein, wäre es nicht!
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Wau, das war nicht zu erwarten. Wie schonmal geschrieben, ist auch Sion keineswegs weg vom "Haken". Einmal mehr gilt: Da soll nochmal eine/r behaupten die Liga sei "langweilig".....;-))
    1. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      Die Spitze war langweilig in den letzten Jahren! Aber diese Saison ist jetz wirklich sehr spannend und überraschend, das gefällt.
    2. Antwort von Matthias Zimmermann  (_schwuppidup_)
      Richtig. Ber huptsache, man muss völlig ungezwungen, aber krampfhaft den modus ändern...
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @ Zimmermann - Hää???....;-))
    4. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Francis Waeber: Was genau war nicht zu erwarten? Also dass Luzern gegen Servette gewinnt, ist für mich keine grosse Überraschung, wenn man die Resultate der beiden Mannschaften betrachtet. Servette hat zuletzt doch eine kleine Niederlagenserie hingelegt. Die können wohl froh sein, dass ihr Polster genug gross ist, um nicht auch noch in Gefahr zu geraten, in die Barrage zu müssen.