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Zusammenfassung GC – Sion
Aus Sport-Clip vom 08.05.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 17 Sekunden.
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Stojilkovic trifft beim 1:0 Sion reisst GC zurück in den Abstiegskampf

Nach 8 Spielen mit nur 5 Punkten hat Sion geliefert, als es gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg wirklich zählte. Mit dem Sieg im mit 4400 Zuschauern schwach besuchten Letzigrund haben sich die Walliser im Dreikampf mit GC und Luzern 3 Runden vor Schluss in die beste Position gehievt. Das Polster auf den Barrageplatz beträgt weiterhin 4 Punkte.

Nach einer von Vorsicht auf beiden Seiten geprägten ersten Halbzeit waren es nach der Pause zunächst die Grasshoppers gewesen, die den Torerfolg mit Vehemenz gesucht hatten. Léo Bonatini war gleich nach Wiederanpfiff mit einem abgelenkten Schuss aber am Pfosten gescheitert.

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Bonatinis abgelenkter Schuss landet am Pfosten
Aus Sport-Clip vom 08.05.2022.
abspielen. Laufzeit 30 Sekunden.

Stojilkovic beim 2. Versuch erfolgreich

In der Folge entglitt dem Heimteam die Kontrolle über das Spielgeschehen mehr und mehr. Filip Stojilkovic vergab in der 65. Minute eine erste grosse Torchance. Nach einem Einwurf stand er plötzlich alleine vor GC-Goalie André Moreira, scheiterte aber am Portugiesen.

5 Minuten später realisierte der Stürmer seinen 10. Saisontreffer dann doch noch. Einen Schuss von Baltazar konnte Ayumu Seko blocken. Doch der Ball kam zu Stojilkovic, der quasi in Koproduktion mit dem unglücklichen GC-Verteidiger Noah Loosli zum 1:0 einschoss.

Sion hat alles in den eigenen Füssen

GC muss sich vorwerfen lassen, zu wenig für die 3 Punkte unternommen zu haben. In der Schlussphase gab es zwar noch ein paar wilde Angriffe, bei denen auch Goalie Moreira aufrückte, doch zwingend waren diese Versuche nicht mehr. Nach 5 Partien ohne Niederlage sind die Zürcher damit unversehens wieder mittendrin im Abstiegsstrudel. Am kommenden Donnerstag steht der schwierige Gang in den Basler St. Jakob-Park an.

Sion dagegen, das mit dem Sieg an den «Hoppers» vorbeizieht und neu auf Platz 7 klassiert ist, hat sich für das nächste wichtige Duell am Mittwoch gegen Luzern so richtig warmgespielt.

SRF zwei, Super League – Highlights, 07.05.2022, 22:35 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Wer oder was ist GC?
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      Wer ist Dorothee Meili?
    2. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Daniel Hüppin: ja eben: ehemalige gross GC-Fan-Mensch - so wie mein damaliger recht grosser Freundeskreis (alles inzwischen etwas ratlose Oldies), bzw. so, wie jemand reinrutscht und lange dabeibleibt: durch ziemlich viele ups and Downs. Im Augenblick sehe ich niemanden, der/die GC als klare Mannschaft mit sicht- spürbarer Führung und Konzept wahrzunehmen vermag, Sie schon?
      Aber: ich habe oben die Ironie-Zeichen oben vergessen.
    3. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Dorothee Meili: Ich bin GC-Fan, seit ich mich für Fussball interessiere, und ich bleibe es auch, solange GC dabei ist. Es ist klar, dass ich immer dann etwas leide, wenn es GC sportlich nicht so gut geht, so wie das jetzt gerade etwas der Fall ist. Ich finde, die GC-Mannschaft ist im Moment schon klar sichtbar. Giorgio Contini lässt praktisch immer die gleichen Spieler spielen (von Verletzten, Kranken usw. abgesehen). Die Frage ist einfach, ob die Mannschaft stark genug ist oder nicht.
    4. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Vielen Dank, Daniel Hüppin: bin ganz bei Ihnen. Mir stösst der "Verkauf" nach China, Pardon Hongkong, bzw. die für mich verschwommenen Vorstellungen vom Management nach wie vor sauer auf. Auch nach der Lektüre von zwei ausführlichen Interviews, die die NZZ mit Guo Guangchang gemacht hat, verstehe ich nicht viel. Ich hätte Contini ein anderes Umfeld, eine andere Trägerschaft gegönnt. Und zum "Fan": das ist ja manchmal ganz eigenartig: ein Götti verschenkt ein Liibli, ein Herr Deck ist Nachbar
    5. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Dorothee Meili: Welche Alternative zu diesem Verkauf nach Hongkong gab bzw. gibt es denn? Die vorherige Trägerschaft (notabene mit Schweizern als Geldgebern) hat vielen GC-Fans auch nicht gepasst. Ich denke mal, die Beliebtheit der Trägerschaft bei GC (wer immer es gerade ist) steht und fällt mit dem sportlichen Erfolg. Also liegt es am Management, mit den vorhandenen finanziellen Mitteln etwas Gescheites zu tun. Das ist keine einfache Kunst, wie man auch bei anderen Klubs sieht.
  • Kommentar von Christian Schmid  (schmizzi69)
    Not gegen Elend. Eigentlich sollte es noch 1-2 weitere Absteiger geben. In der Challenge League hat es genug Super-League taugliche Clubs mit deutlich höherem Zuschauerpotential.
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Sion ist selber noch immer im Abstiegskampf; und GC war noch nie wirklich draussen. So what?....;-))