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Zusammenfassung Servette - Luzern
Aus Super League – Goool vom 07.02.2021.
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4:2-Heimsieg gegen Luzern Ungewohnt treffsichere «Grenats» revanchieren sich beim FCL

  • Servette hat sich für die Niederlage vom Donnerstag gegen Luzern revanchiert und zu Hause 4:2 gewonnen.
  • Nach frühem Rückstand brauchte die Geiger-Elf nur 7 Minuten für die Wende.
  • In den anderen Sonntagsspielen schlägt YB Lausanne, Basel und Sion teilen die Punkte.

Vor 3 Tagen hatte Servette in Luzern die höchste Saisonniederlage kassiert – und die Reaktion im «Rückspiel» im Stade de Genève fiel eindrücklich aus. Die «Grenats» zeigten sich torfreudig wie nie in dieser Saison und feierten beim 4:2 den 6. Vollerfolg in dieser Spielzeit.

Partie innert 7 Minuten gedreht

Zwar hatten die Gäste den besseren Start in die Partie erwischt und waren durch Louis Schaub bereits in der 8. Minute mit 1:0 in Führung gegangen. Doch Servettes Reaktion liess nicht lange auf sich warten:

  • 11. Minute: Theo Valls lanciert vom Mittelkreis Boubacar Fofana, der von der Luzerner Abwehr ungenügend gedeckt wird. Der Franzose nimmt den Ball sehenswert an und erzielt das 1:1.
  • 18. Minute: Nur 7 Zeigerumdrehungen später setzt sich Grejohn Kyei im Strafraum durch und trifft aus der Drehung zum 2:1.

Speziell am 1:1 war, dass Fofana eigentlich gar nicht in der Startaufstellung hätte stehen sollen. Er rückte nur nach, weil sich Alexis Antunes beim Aufwärmen verletzt hatte.

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Fofana pflückt den Ball aus der Luft und trifft
Aus Sport-Clip vom 07.02.2021.
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Damit war das Team von Alain Geiger, das diese Saison zuvor im Schnitt weniger als ein Tor pro Spiel erzielt hatte, scheinbar auf den Geschmack gekommen.

Steve Rouiller erhöhte in der 54. Minute per Kopf auf 3:1, ehe die Servette-Offensive kurz darauf Katz und Maus mit der Luzerner Abwehr spielte. Valls spielte zu Miroslav Stevanovic, dieser bewies Übersicht und bediente Boris Cespedes, der cool abschloss – 4:1.

Luzern rennt in der Schlussphase vergebens an

Danach bauten die Gastgeber etwas ab. Eine Viertelstunde vor Schluss verkürzte Marvin Schulz für die Luzerner auf 2:4. Zu mehr Zählbarem reichte es den Innerschweizern in der Folge aber trotz mehrerer Chancen nicht.

Damit verbleibt das Team von Fabio Celestini als Neunter gefährlich nah am Abstiegsplatz – der Vorsprung auf Vaduz beträgt bei 2 Spielen weniger nur einen Punkt. Servette ist weiterhin Sechster.

So geht es weiter

Am Mittwoch trifft Servette auf St. Gallen, Luzern spielt gegen Lugano. Am kommenden Wochenende reisen die Genfer zum Léman-Derby nach Lausanne, Luzern empfängt Vaduz zum Kellerduell.

SRF zwei, Super League Goool, 07.02.2021, 18:05 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Heinz Schweizer  (Heiri)
    Allez Servette. Beim 4:1 kann man so richtig mit der Zunge schnalzen. Trotz der miserablen Platzverhältnisse viel Technik und Lust auf beiden Seiten und für einmal wenig Gejammer, auch Sorgic hat sofort verstanden, dass sein Tor nicht zählen kann. Bravo.
  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Hammerspiel! Machte richtig Spass beim zusehen. Bitte mehr solche Spiele.
    Wann ist ein Hands ein Hands?? Der vermeintliche Ausgleich wurde nicht mal angeschaut von Bieri.. Wo soll er denn seine Arme hintun... Naja.
    1. Antwort von Luca Benelli  (Luca Matteo Benelli)
      @Merz: Ist bei einem Treffer die Hand im Spiel, wird dieser gemäss neuem Regelwerk auch bei einem unabsichtlichen Handspiel annuliert. Da gibts keinen Interpretationsspielraum mehr.
    2. Antwort von Lorenzo Ciliberto  (Lavrentius)
      Na ja, für ein Hammerspiel waren zuviele Fehlzuspiele dabei.