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Zusammenfassung Servette - Basel
Aus Sport-Clip vom 19.07.2020.
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4 Tore, kein Sieger Spektakuläres Remis zwischen Servette und Basel

Was passiert, wenn die beiden defensivstärksten Teams der Super League aufeinandertreffen? Antwort: Herrliche Tore, beste Möglichkeiten auf beiden Seiten und ein letztlich gerechtes Remis. Dies bewiesen Servette und Basel, die sich in der 32. SL-Runde in Genf 2:2 trennten.

Zaubertrank in Genf?

Vor allem der 2. Durchgang lieferte Hochgeschwindigkeitsfussball. Was es im Stade de Genève für einen Pausentee gab, ist nicht überliefert. Doch beide Teams kamen hochmotiviert aus der Kabine und drückten umgehend auf das 2:1. Servette-Keeper Jérémy Frick konnte erst den Ball auf der Strafraumlinie vor dem heraneilenden Valentin Stocker abfangen (48.). Kurz darauf liess Genfs Miroslav Stevanovic bei seinem unpräzisen Abschluss eine Topchance liegen (51.).

Im direkten Gegenzug scheiterte Basels Samuele Campo aus kürzester Distanz an Frick, Fabian Freis herrlicher Schlenzer (53.) verpasste sein Ziel nur äusserst knapp. Doch die Tore Nummer 3 und 4 fielen noch: Nach generösem Stevanovic-Einsatz fasste sich Alex Schalk aus rund 20 Metern ein Herz (58.) und versenkte den Ball herrlich. Nur 4 Minuten später konnten die Gäste aus Basel reagieren: Omar Alderete köpfelte einen Freistoss zum 2:2 ins Tor.

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Schalks Traumtor zur Servette-Führung
Aus Sport-Clip vom 19.07.2020.
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2 Aussetzer, 2 Schüsse, 2 Tore

In der ersten Halbzeit waren beide Schüsse, die den Weg aufs Tor fanden, tatsächlich auch im Gehäuse gelandet – jeweils unter gütiger Mithilfe der gegnerischen Defensivreihe:

  • 9. Minute: «Les Grenats» übertölpeln den FCB mit einem schnell ausgeführten Einwurf. Grejohn Kyei wird von Schalk lanciert und versorgt den Ball mit perfekter Präzision via Innenpfosten im Tor.
  • 19. Minute: Was macht Anthony Sauthier? Servettes Captain ist im Laufduell mit Afimico Pululu chancenlos. Äusserst ungeschickt holt er den Basler von den Beinen. Den fälligen Penalty verwandelt Campo präzise.

Gerade jener Campo war ein steter Unruheherd. Einen deutlich weniger gelungenen Auftritt legte für einmal Arthur Cabral aufs Parkett. Der Brasilianer konnte kaum Chancen kreieren und flog in der 83. Minute mit Gelb-Rot vom Feld – ein strenger Entscheid von Schiedsrichter Luca Piccolo und nicht der einzige mit Diskussionspotenzial.

So geht es weiter

Beide Teams sind am Mittwoch anlässlich der 33. Runde in Auswärtspartien gefordert. Die Genfer gastieren im Berner Oberland bei Thun, Basel muss bei St. Gallen ran (20:30 Uhr live auf SRF zwei). Dort können die Rot-Blauen indes nicht auf die Offensivpower von Cabral bauen.

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Die Live-Highlights bei Servette-Basel
Aus Sport-Clip vom 19.07.2020.
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SRF zwei, sportlive, 19.7.2020, 15:45 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Gohl  (Danilo74)
    Schade das Servette hier nicht einen Sieg geholt hat. Verdient wäre es auf jeden Fall gewesen. Hoffe das Servette bis Ende Saison den 4.ten Platz halten kann.
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  • Kommentar von Remo Fischer  (remi22)
    Dass 3-4 meter weiter vorne eingeworfen wird ist doch die regel. Dass man sich hier aufregt ist ja nur weil einmal ein Tor daraus entsteht. Wenn man konsequent wäre, müsste man ja sonst fast jeden Einwurf zurückpfeiffen.
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  • Kommentar von Christoph Schultheiss  (Stophi)
    Kurze Frage zum Regelwerk an die, die es wissen: Ist ein Tor, welches aus einem klar zu weit vorne ausgeführten Einwurf entsteht VAR-Kompetenz?

    Wie auch immer ein Verein, dessem schmerzhaftestes Gegentor der Vereinsgeschichte aus einem zu weit vorne ausgeführten Einwurf entstand, sollte das heute auch verkraften können.
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    1. Antwort von Marc Puschmann  (mp.)
      Viel zu weit vorne ausgeführt und dazukommt, dass ein Servettien hinter der Mittelliniene den Ball zum Einwerfen bekommt und dann nimmt sich Cognat gleichzeitig einen Ball in der Hand zum Einwerfen (da sind die Bebbi logischerweise auf den Spieler konzentriert dem der Ball zugeworfen wird.......das müsste zurückgepfiffen werden.
      Dürfen 2 Spieler gleichzeitig bereit stehen zum Einwerfen...?
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    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      Nein! Der Var greift nur bei einer direkten roten Karte, Tor dass aus Abseitsposition geschossen wurde, Penaltyentscheidung, Tor das geschossen wurde nach einem Foulspiel welches nicht gepfiffen wurde. Er schreitet aber nur ein, wenn es eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichter ist oder bei Abseits sehr knapp war. Ein Einwurf ist ein Tatsachenentscheid und er darf nicht eingreifen. War nicht so schlimm!! Der Einwurf fand 5 Meter zuweit vorne statt..
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    3. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @ Marc Puschmann: solange beide Spieler mit dem Ball in der Hand ausserhalb der Spielfelds stehen, ist dies kein Regelverstoss. Wenn einer von beiden innerhalb des Spielfelds stehen würde und der andere ausserhalb, welcher dann einwirft, dann ist es ein Regelverstoss. Wenn sich zwei Spielbälle im Feld befinden, muss der Schiedsrichter pfeiffen. Das Tor vob Servette war Regelkonform.

      , muss der Schiedsrichter unterbrechen. Das Tor von Servette war absolut Regelkonform.
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