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5:1-Heimsieg am 24. Spieltag 7. Sieg in Serie: Thun lässt sich auch von Lausanne nicht bremsen

Es war eine Szene mit Symbolcharakter, die in der Stockhorn Arena die Entscheidung herbeiführte. In der 72. Minute traf Nils Reichmuth zum 3:1 für die Thuner. Dabei hatten sowohl Vorbereiter Brighton Labeau als auch Reichmuth den Ball vermeintlich schon verloren. Doch beide eroberten sich die Kugel gedankenschnell zurück und überlisteten ihre Gegenspieler.

So war der Zahn der lange aufopfernd kämpfenden Lausanner gezogen. In der Folge verpassten Ethan Meichtry mit einem Fallrückzieher an die Latte und der eingewechselte Thuner Topskorer Christopher Ibayi alleine vor Karlo Letica das 4:1 erst noch. Doch Elmin Rastoder holte dies mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze kurz vor Schluss nach. In der Nachspielzeit stellte Leonardo Bertone mit einem Penalty gar noch auf 5:1. So feierte das effiziente Heimteam am Ende im 24. Saisonspiel den 18. Sieg.

Matoshi mit blitzschnellem Doppelpack

Den Grundstein zum Sieg hatte dabei Valmir Matoshi gelegt. Der 22-Jährige brachte das Team von Mauro Lustrinelli mit einem Doppelschlag auf Kurs. In der 20. Minute reagierte Bertone nach einem Lausanner Ballverlust schnell und schickte Rastoder in die Tiefe. Der Nationalspieler Nordmazedoniens legte nach einer geblockten Hereingabe zu Marco Bürki zurück, der in der Mitte Matoshi sah. Dieser traf trocken in die linke Ecke zum 1:0.

Nur 42 Sekunden nach Wiederanpfiff doppelte Matoshi mit seinem 4. Saisontreffer nach. Erneut war dem Tor ein langer Ball gegen die offen stehenden Waadtländer vorausgegangen. Bürki, der seinen auslaufenden Vertrag vor dem Spiel um 2 Jahre verlängert hatte, bediente Labeau auf der linken Seite. Dieser fand mit seiner Hereingabe Matoshi, der direkt und abgebrüht in die weite Ecke einschob.

Lausanne hat lange mehr vom Spiel

Dabei hatten die Gäste in der 1. Halbzeit eigentlich die besseren Chancen. Für einen ersten kleinen Aufreger hatte Gaossou Diakité in der 7. Minute gesorgt, als sein Distanzschuss nur knapp am Pfosten vorbeischrammte. In der Folge war es immer wieder Olivier Custodio, der gefährlich vor dem Thuner Kasten auftauchte. Entweder verzog der 31-Jährige aber oder er fand seinen Meister in Thun-Hüter Niklas Steffen.

Mit dem Pausenpfiff wurden die Gäste für ihre Bemühungen dann belohnt. Nach einem schnellen Gegenstoss schlenzte Omar Janneh den Ball von der Strafraumgrenze in den nahen Winkel. Steffen war zwar noch dran, konnte den Gegentreffer aber nicht mehr verhindern. Für den 19-jährigen Neuzugang aus Spanien war es im 5. Spiel für die Lausanner bereits der 3. Treffer. Doch es sollte das einzige Highlight aus Sicht der Romands bleiben.

13 Punkte Vorsprung

Dank dem bereits 7. Dreier in Serie marschiert der Aufsteiger nach wie vor unbeirrt Richtung Meistertitel. Während Basel zeitgleich auch im Wallis ohne Punkte blieb, wuchs der Thuner Vorsprung auf das zweitplatzierte St. Gallen (eine Partie weniger) bereits auf 13 Punkte an.

So geht's weiter

Am Wochenende geht in der Super League eine englische Woche zu Ende. Sowohl Thun als auch Lausanne kommen dabei am Sonntag zu einem Heimspiel. Der Leader will gegen Sion die perfekte Woche mit 9 Punkten beenden und die Waadtländer peilen im Léman-Derby gegen Servette den ersten Heimsieg im neuen Jahr an.

Super League

SRF info, Super League – Highlights, 12.2.2026, 22:35 Uhr ; 

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