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Zusammenfassung Sion – GC
Aus Sport-Clip vom 13.08.2022.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 37 Sekunden.
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5. Runde der Super League GC verpasst in Überzahl den Vollerfolg in Sion

Mit den ersten 45 Minuten konnte GC-Trainer Giorgio Contini nicht zufrieden sein. Sion dominierte die Partie und lag nach einem Treffer von Filip Stojilokvic (22.) verdient in Führung. Bei den Zürchern funktionierte die Abstimmung in der neuformierten Defensive nicht wie gewünscht, zudem fehlte mit dem verletzten Hayao Kawabe ein wichtiges Element der Offensive. Deshalb reagierte Contini zum Wiederanpfiff: Mit Petar Pusic und Renat Dadashov brachte er gleich zwei neue Spieler.

Die beiden brachten neuen Schwung ins GC-Spiel und sorgten dafür, dass die Hoppers das Spiel innert wenigen Minuten drehten:

  • 54. Minute: Dadashov enteilt seinem Gegenspieler Dimitri Cavaré. Dieser kann den Stürmer nur noch mit einem Foul stoppen, welches von Schiedsrichter Stefan Horisberger zurecht mit der direkten roten Karte bestraft wird.
  • 56. Minute: Den anschliessenden Freistoss bringt Pusic zur Mitte. Dort steht Innenverteidiger Tomas Ribeiro und köpfelt zum Ausgleich ein.
  • 63. Minute: In Überzahl hat GC mehr Platz. Torschütze Ribeiro flankt von links in den Sion-Strafraum, dort trifft Dadashov bereits zum dritten Mal in dieser Saison.

Loosli-Fehler bringt Sion zurück

Mit der Führung im Rücken liessen es die Gäste wieder ruhiger angehen. Zu ruhig nahm es Noah Loosli, dessen Rückpass zur perfekten Vorlage für Denis-Will Poha wurde. Nur vier Minuten nach dem 1:2 glich der 25-jährige Mittelfeldspieler das Skore mit einem Flachschuss direkt wieder aus.

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Loosli ermöglicht Sion den Ausgleich
Aus Sport-Clip vom 13.08.2022.
abspielen. Laufzeit 29 Sekunden.

Der Ausgleich brachte Sion nicht nur auf der Anzeigetafel zurück ins Spiel. Auch auf dem Feld war dem Heimteam die nummerische Unterzahl nicht mehr anzumerken. Die Sittener drückten sogar noch auf den Siegtreffer, doch die GC-Verteidigung verzichtete darauf, weitere Geschenke zu verteilen.

GC übernimmt die Tabellenspitze

Letztlich ist das Unentschieden das gerechte Resultat. GC bleibt ungeschlagen und übernimmt dank dem Punktgewinn zumindest für einige Stunden die Tabellenführung. Sion bleibt auf dem 4. Rang, verpasst aber zum 9. Mal in Serie einen Heimsieg.

So geht's weiter

Am nächsten Wochenende steht eine Super-League-Pause an. Dafür sind die Teams am Samstag im Cup aktiv. Beide müssen bei Klubs aus der 1. Liga ran. Sion trifft um 17:30 Uhr auf Chênois, GC gastiert um 17:00 Uhr bei Wettswil-Bonstetten (live bei SRF).

SRF info, Super League – Highlights, 07.08.2022, 23:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Matteo Bircher  (E.B 38)
    Weiter so. Hopp GC.
    1. Antwort von Hanspeter Kohler  (Hanspeter Kohler)
      Ja weiter so GC, holt in den verbleibenden 31 Spielen bitte nur noch maximal 31 Punkte und verschenkt die Siege mit katastrophalen Fehlern in der Defensive.

      Letztes Jahr haben wir wenigstens eine Zürcher Mannschaft gewinnen gesehen, die eine gewisse Form von Identität hatte. Diesen befremdlichen Heugümperhaufen ganz oben zu sehen würde mich wahrscheinlich erblinden lassen. Das wollen wir ja nicht, sonst könnte ich gar keine Kommentare mehr schreiben.
  • Kommentar von Thomas Mueller  (Thomas Mueller)
    "GC zieht sich weit zurück, verriegeln ihr Gehäuse" ... Contini-Taktik ... nicht zum zuschauen. Das solcher Anti-Fussball auch noch mit Punkten belohnt wird ist wahrlich traurig. Man kann von einem Zeidler halten was man will, aber der versucht wenigstens, auch gegen auf dem Papier stärkere Gegner mitzuspielen und zu gewinnen. Contini lässt seine Mannen jedesmal hintenreinstehen und auf rote Karten oder Zufallstreffer hoffen.
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Mueller, die Resultate von GC zeigen sprechen überhaupt nicht für Anti-Fussball. In jedem der der bisherigen 5 Spiele hat GC mindestens 1 Tor geschossen, total 9, wovon einmal 3 und zweimal 2. Auch die 7 Gegentore zeigen, dass GC eben nicht einfach nur den "Bus vor dem Tor parkiert". Zudem muss ja nicht jedes Team den Alles-oder-Nichts-Fussball des FCSG kopieren. Es ist doch viel interessanter, verschiedene Taktiken zu sehen.
    2. Antwort von Frank Schoch  (Immerhopper)
      5 Spiele, 9 Zufallstreffer?? Thomas, Thomas…Contini holt das Maximum aus dieser relativ bescheidenen Mannschaft heraus. Bemerkenswert vor allem der Teamgeist. Dieser ist auf dem Platz und auch in den Interviews gut feststellbar. Mir macht dieses GC Freude.
  • Kommentar von Luca Benelli  (Luca Matteo Benelli)
    Die rote Karte war keineswegs gerecht! Einerseits hält zuerst Dadashov Cavaré leicht zurück und anderseits spielte sich die Szene weit weg von Tor ab, weshalb man hier nicht von einer Verhinderung einer klaren Torchance sprechen kann!
    1. Antwort von Thomas Maier  (Das Merkel dir)
      sehe ich anders, Cavaré verhindert, dass Dadashov aufs Tor zieht. Zudem ist der, der zuletzt Foult der, welcher bestraft gehört. Wenn man einen Spieler umgrätscht und dieser nachher zuschlägt, spielt das tackling keine Rolle mehr (dies nur als Beispiel)
    2. Antwort von Stefan Zürcher  (Bärner89)
      Der Var war da wohl schon beim Nachtessen oder so. Tragisch wie der Var angewendet wird in der Schweiz.
    3. Antwort von Thomas Angehrn  (thomas-angehrn)
      @Meier: es ist keine klare rote Karte. Nur durch das zurückhalten kommt Dadashov überhaupt ins Laufduell mit Cavare. Das dann beide halten und ziehen ist normal. Aus diesem Grund macht der Dadashov zuerst das Foul und dieses Foul muss in dieser Situation gepfiffen werden. Das anschliessende Foul von Cavare hat dann keine Bedeutung mehr.
    4. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Zürcher, die VAR-Regeln besagen, dass der VAR nur bei einem klaren Fehlentscheid eingreifen darf. Hier lag es ganz klar im Ermessen des Schiedsrichters, ob er Rot oder Gelb gibt. Es war also richtig, dass sich der VAR nicht einschaltete.
      Herr Benelli, die Distanz zum Tor ist kein Kriterium. Es geht nur darum, ob der Angreifer ohne das Foul ungehindert in Richtung Tor laufen kann. Das war hier so. Und Cavaré hat Dadashov mit den Händen weggestossen, nicht nur leicht zurückgehalten.