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Zusammenfassung Basel – Servette
Aus Sport-Clip vom 13.03.2022.
abspielen. Laufzeit 7 Minuten 19 Sekunden.
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Auf Rang 2 nach 26. SL-Runde Basel hat wieder einen «Chippy»: 2:0-Sieg gegen dezimierte Genfer

  • Der FC Basel schlägt ein dezimiertes Servette zuhause mit 2:0.
  • Liam Chipperfield erzielt mit seinem ersten Pflichtspieltreffer das wegweisende 1:0, auch Adam Szalai skort.
  • Weil YB bei Lausanne Punkte liegen lässt, klettert Basel auf den 2. Tabellenplatz.
  • Zeitgleich mit Basel kommt auch Luzern (gegen GC) zu 3 Punkten.

380 Spiele in 11 Jahren für Rot-Blau: Scott Chipperfield geniesst beim FC Basel Legenden-Status. Nun, 3977 Tage nach dessen letztem Tor im Basler Dress, erobert sein 18-jähriger Sohn die Herzen der «Bebbi». Liam Chipperfield erzielte gegen Servette die 1:0-Führung. Der Genfer Thimothé Cognat hatte zuvor ungenügend geklärt.

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Liam Chipperfield mit seiner Torpremiere
Aus Sport-Clip vom 13.03.2022.
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Umstrittener Platzverweis

Das Spiel war – nachdem Genf zu Beginn mindestes ebenbürtig gewesen war – durch eine diskutable Szene in der 29. Minute in andere Bahnen gelenkt worden. Servettes Rechtsverteidiger Moussa Diallo flog vom Platz weil er den entwischten Dan Ndoye an der Ferse berührt und so zu Boden gebracht hatte. Foul ja, doch war das eine Notbremse? Ob kein Genfer mehr hätte eingreifen können, war zumindest fraglich; ein strenger Entscheid also.

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Diallo sieht für dieses Foul direkt Rot
Aus Sport-Clip vom 13.03.2022.
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In der 2. Halbzeit lief die Partie denn auch für das Heimteam. 11 Mal schossen die Basler nach der Pause aufs Servette-Tor, der erfolgreiche Versuch von Chipperfield hatte letztlich wegweisenden Charakter. Dass sich die vielen vergebenen Chancen und Liam Millars Pfostenschuss (83.) am Ende nicht doch noch rächten, war der Schlussphase zu verdanken. Dem 2. Platzverweis Servettes gegen Linksverteidiger Gaël Clichy (85.) folgte Adam Szalais Abstauber-Tor (88.) nach seinem eigenen Kopfball.

Vor der 1. roten Karte hatte der FCB allerdings nicht viel zu melden gehabt. Zwar hatte das Heimteam öfter den Ball, gefährlich wurden aber nur die Genfer. Bei Kastriot Imeris Abschluss (12.) brauchte es Heinz Lindners Künste ebenso wie bei Alex Schalks Schuss aus spitzem Winkel (21.). Auch unmittelbar nach dem Platzverweis verzeichnete Servette durch Ronny Rodelins Versuch, das Tor des Jahres zu erzielen, die beste Chance. Er nahm einen Abstoss mit der Brust an und schoss volley aus grosser Distanz aufs Tor (32.). Lindner war aber auch hier zur Stelle.

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Rodelin versucht sich am Tor des Jahres
Aus Sport-Clip vom 13.03.2022.
abspielen. Laufzeit 23 Sekunden.

So geht's weiter

Die Basler nutzen mit dem Sieg den YB-Patzer aus und klettern auf den 2. Tabellenrang. Am Donnerstag empfangen sie zuhause Marseille im Rückspiel um den Einzug in die Conference-League-Viertelfinals. Am Sonntag gastieren die «Bebbi» in der Liga bei GC, Servette tritt gegen Sion zum Romandie-Derby an und muss dabei auf der Aussenverteidigerposition gehörig improvisieren, fehlen doch die beiden Stammspieler gesperrt.

SRF zwei, sportlive, 12.03.2022, 20:10 Uhr;

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46 Kommentare

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  • Kommentar von Anton Schindelholz  (Anton Schindelholz)
    Wahnsinnig wie viele Neider der FCB hat, aber irgendwo muss der Frust am Montag raus.
  • Kommentar von Kaya Zinsli  (KayaZinsli)
    Das Foul von Diallo war kein Foul
    Ndoye rannte und knallte mit dem eigenen Fuss ins Gras, somit fiel er um. Das war eine peinliche Entscheidung des Schiris Ndoye kann aber auch nichts dafür . Der Schiri sollte man sperren für ei. paar spiele
  • Kommentar von Roman Lutz  (Romi)
    Die spielentscheidende Szene ist und war der 1. Platzverweis gegen Servette. Das ist nie und nimmer eine direkte rote Karte. Da leg ich mich fest. Nach mehrmaligem anschauen. Gelb ja, Rot nein. Wenn das umgekehrt passiert wär, hätte es im Maximum aller höchstens Gelb gegeben.
    1. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Herr Lutz was solls, der Schiri hat gepfiffen Punkt und es sind ja Profis, auf dem Platz die gutes Geld verdienen und mit dem umgehen müssen wie jeder Andere am Arbeitsplatz auch, wenn einer ausfällt!
      Ärmel hochkrempeln und weiter geht es!
    2. Antwort von Asier Martinez  (SHT16freak)
      Bei 1teres bin ich klar Ihrer Meinung. Ich sehe mich als fairer FCBfan und denke dass diese rote viel zu hart ist. Jedoch ist das nicht das Problem der Basler sondern des SFV. Die Schirileistungen sind nicht die, die sie einmal waren. Also ich sehe es in dieser Saison, genauso wie letzte. Da fragt man sich abermals für was gibt es einen VAR? Ich habe es schon in einem anderen Beitrag geschrieben: Den VAR verbessern und die Schiedsrichter nochmals die Regeln lernen lassen (BSP: Einwurfregel).
    3. Antwort von Anton Schindelholz  (Anton Schindelholz)
      Guter Hellseher,aber du bist auch einer der Gott sei Dank diesen Sonntag wieder mal den Frust am FCB Auslassen konnte.