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Remund: «Hoffe auf Solidarität innerhalb der Liga»
Aus Sport-Clip vom 15.05.2020.
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Baspo-Chef zur Bundeshilfe Remund: «Die kleinen Klubs werden hart getroffen»

Matthias Remund stellt klar, dass die Bundesdarlehen mit ihren strengen Auflagen auch ein Appell an die Solidarität der Klubs seien.

Insgesamt 100 Millionen stellt der Bund den 20 Klubs aus der Super und Challenge League bis Ende Jahr als Hilfsgelder in Aussicht. Die Darlehen sind jedoch an strenge Bedingungen geknüpft.

Im Speziellen für die kleineren Klubs, die eher auf finanzielle Hilfe vom Bund angewiesen sind, könnten die festgelegten Rückzahlungsmodalitäten ein Dorn im Auge sein. Dessen ist sich auch Matthias Remund bewusst: «Die kleineren Klubs werden sicher hart getroffen», sagt der Direktor des Bundesamts für Sport (Baspo).

Deshalb sei in Zukunft Solidarität innerhalb der Liga gefragt. Schliesslich seien auch die «reichen» Klubs daran interessiert, Fussball zu spielen. Damit ein spannender Ligabetrieb aufrecht erhalten werden kann, müsse man sich gegenseitig helfen, so Remund.

Wiederaufnahme des Spielbetriebs zentral

Weiter erläutert der Baspo-Chef, dass das Hilfspaket des Bundes in Zusammenarbeit mit den Liga-Verantwortlichen ausgearbeitet wurde. Es sei nun an den einzelnen Klubs zu entscheiden, ob sie die Hilfe samt den mit ihr verknüpften Bedingungen annehmen wollen oder nicht.

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Remund: «Das Wichtigste ist, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann»
Aus Sport-Clip vom 15.05.2020.
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Grundsätzlich sollen die Bundesdarlehen dabei helfen, den Spielbetrieb wieder in die Gänge zu bringen. «Im Rahmen der schrittweisen Öffnung wäre dies zumindest ein Schritt in Richtung Normalität», glaubt Remund.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Boos  (Brionese)
    Warum wurde dieser Kredit für den Sport letzte Woche nicht im Parlament diskutiert? Dieses Geschäft war doch sicher schon länger in Vorbereitung und dann wäre der korrekte Weg gewesen. Hat Frau Amherd Angst vor zuviel Gegenwind? Langsam reicht es mit der Verschleuderung von derartig grossen Summen. Bei der finanziellen Lage der Clubs dürfte es klar sein dass wir die Darlehen gleich abschreiben können.
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  • Kommentar von Sepp Müller  (S. M)
    Der Bundesrat scheint bei der Verteilung keine klare Linie zu haben. So wird der Swiss über eine Milliarde, beinahe bedingungslos zur Verfügung gestellt, dies obwohl es noch vor einigen Monaten hiess, dass wir alle deutlich weniger Fliegen sollen um die Umwelt zu schützen. Beim Sport werden aber nun genau Vorschriften gemacht über Löhne und wie das eingenommen Geld von Transfers und TV Geldern eingesetzt werden muss. Stelle mir den Swiss CEO mit einer staatlichen Lohnreduktion vor :-)
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    1. Antwort von Christian Oberholzer  (pandasquirry)
      Die Swiss bekommt ein Bankdarlehen mit Bürgschaft des Bundes und dies auch nur unter Auflagen. Und die wirtschaftliche Bedeutung der Swiss ist deutlich höher als die des Schweizer Fussballs.
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